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Editrix

Bibliographie

(Historisch-)Kritische Ausgaben zu Autorinnen und schreibenden Frauen sind rar – hier sollen sie für einen ersten Überblick und einen leichteren Zugriff gesammelt und zugleich Desiderate aufgezeigt werden. Zusätzlich werden Studienausgaben und andere Publikationen aufgenommen; sofern ermittelt worden ist, ob die Texte kritisch konstituiert wurden, wird dies mitgeteilt.

Bitte beachten: Diese Auflistung ist längst nicht fertig, sondern work in progress. Die bibliographischen Angaben sind noch nicht korrigiert und vereinheitlicht worden.

Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen bitte an svkrebs <at> gmx <punkt> de senden. Stand: 2.12.2022.

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Analoge Editionen

Die Verfasserinnen werden nach Geburtsjahren sortiert, die Einordnung in ein Jahrhundert geschieht ausgehend vom Geburtsjahr. Wenn eine Edition in Arbeit, aber noch nicht publiziert ist, wird dies vermerkt. Nach Möglichkeit und Kenntnis wird mitgeteilt, um welche Art der Ausgabe es sich handelt. Zu Frauen, deren Texte (noch) nicht neu erschienen sind, werden bio(biblio)graphische Angaben gesammelt, die Namen dieser Frauen mit Asterisk versehen. Ebenso mit Asterisk versehen sind Aspekte oder überlieferte Quellen, zu denen es weiterer Forschung bedarf.

Aufgrund meiner eigenen Forschungsschwerpunkte entsteht ein gewisses Ungleichgewicht der erfassten Daten. Besonders zu Vormärzlerinnen und Frauenrechtlerinnen werden auch biographische Publikationen erfasst, auch wenn (bislang) keine Schriften von einigen von ihnen bekannt sind. Ergänzungen bitte ich an svkrebs <at> gmx <punkt> de zu senden.

Ein Großteil der bis Mitte des 19. Jahrhunderts im Druck publizierten Werke findet sich als Digitalisat online, auffindbar über den KVK. Weitere Drucke und Dokumente finden sich, teils digitalisiert, im DDF.

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10. Jahrhundert

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11. Jahrhundert

  • Frau Ava (1060‒1127)
    • [Werke]  Die Dichtungen der Frau Ava. Hrsg. v. Friedrich Maurer. Tübingen: Niemeyer 1966 (Altdeutsche Textbibliothek 66); Die Dichtungen der Frau Ava. Hrsg. v. Kurt Schacks. Graz: Akademische Druck- u. Verl.-Anst. 1986 (Wiener Neudrucke 8); Ava: Geistliche Dichtungen. Hrsg. v. Maike Claußnitzer und Kassandra Sperl. Stuttgart: Hirzel Stuttgart 2014 (Relectiones 3).
  • Hildegard von Bingen (1098‒1179)

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13. Jahrhundert

  • Mechthild von Magdeburg (1207‒1282)
    • [Werke] Das fließende Licht der Gottheit. Hrsg. von Margot Schmidt. Stuttgart-Bad Cannstatt: Frommann-Holzboog 1995.
    • [Werke] Mechthild von Magdeburg, Das fließende Licht der Gottheit: Nach der Einsiedler Handschrift in kritischem Vergleich mit der gesamten Überlieferung. Hrsg. von Hans Neumann, ergänzt und zum Druck eingerichtet von Gisela Vollmann-Profe. Reihe: Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters (MTU). Bd. 1: Text (1990/95, MTU Nr. 100), Bd. 2 Untersuchungen (1993, MTU Nr. 101). München/Zürich: Artemis-Verlag (Bd. 1). Tübingen: Niemeyer (Bd. 2.). Erhältl. über: De Gruyter, Berlin.

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15. Jahrhundert

  • *Barbara Grünenbächin (HS von 1495)
    • [Kritische Ausgabe] Das Leiden Christi und das Mitleiden Marias. Hrsg. von Petra Hörner. Berlin 2020.

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16. Jahrhundert

  • *Elisabeth von Calenberg (1526‒1566)
    • [Inventar] Das Bücherinventar der Elisabeth von Calenberg: Edition und Anmerkungen. Hrsg. von Eva Schlotheuber und Gabriele Haug-Moritz unter Mitarb. von Anna Durwen, Eva Glaser und Stephanie Moisi. Wolfenbüttel: Herzog August Bibliothek, 2011. Link: https://diglib.hab.de/edoc/ed000082/start.htm

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17. Jahrhundert

  • Sibylla Schwarz (1621‒1638)
    • [Kritische Ausgabe] Werke, Briefe, Dokumente. Band 1: Briefe, Sonette, Lyrische Stücke, Kirchenlieder, Ode, Epigramme und Kurzgedichte, Fretowdichtung. Hrsg. von Michael Gratz. Leipzig 2021.
      [Weitere Ausgaben: Deutsche poetische Gedichte. Nach der Ausgabe von 1650. Hrsg. von Klaus Birnstiel, unter Mitarbeit von Jelena Engler. Hannover 2021. [Nach der Danziger Erstausgabe von 1650, mit einem Nachwort versehen.]; Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden. Hrsg. von Gudrun Weiland. Zürich 2021 (= Femmes de Lettres Bd. 5). [Ausgewählte Werke nach Samuel Gerlachs Erstausgabe.]
  • Catharina Regina von Greiffenberg (1633‒1694)
    • [Werke; Reprint] Sämtliche Werke. Hrsg. von Martin Bircher und Friedhelm Kemp. 10 Bde. London: Kraus Reprint 1984.
  • *Henriette Catharina von Gersdorff (1648‒1726)
    • [Werke; zeitgen.] Geistreiche Lieder und poetische Betrachtungen. Hrsg. von Paul Anton. Halle: Waisenhaus 1729 (Nachdruck: Karben: Wald 1998).
  • Liselotte von der Pfalz (1652‒1722)
    • [Briefe; neu transkribiert, Eingriffe in Interpunktion] Liselotte von der Pfalz in ihren Harling-Briefen: sämtliche Briefe der Elisabeth Charlotte, duchesse d’Orléans, an die Oberhofmeisterin Anna Katharina von Harling, geb. von Offeln, und deren Gemahl Christian Friedrich von Harling, Geheimrat und Oberstallmeister, zu Hannover; ergänzt durch ein Gesamtinventar ihrer bisher bekannten Briefe an verschiedene Empfänger. 2 Bde. Hrsg. von Hannelore Helfer. Hannover 2007.
  • *Anna Rupertina Fuchs (1657‒1722)
  • Benigna von Reuß-Ebersdorf (1670‒1732)
  • Christiana Mariana von Ziegler (1695‒1760), auch Christiane Marianne von Ziegler (Pseudonyme: de Rese; Silere; Clarimene von Lindenheim)
    • [Auswahledition] Hrsg. von Astrid Dröse, Marisa Irawan. 2019 ff (gef. von der Fonte-Stiftung, Berlin). Link
  • *Friederike Karoline Neuber (1697–1760) (genannt: die Neuberin)

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18. Jahrhundert

  • Sidonia Zäunemann (1711‒1740)
    • [Auswahledition] Feder in der Hand, Degen in der Faust. Ausgewählte Schriften. Hrsg. von Corinna Dziudzia. Zürich 2020.
  • Luise Adelgunde Victorie Gottsched, geb. Kulmus (1713‒1762)
    • [Briefe, zeitgen.] Briefe der Frau Louise Adelgunde Victorie Gottsched gebohrne Kulmus. Hrsg. von Dorothee Henriette von Runckel. 3 Bde. Dresden, Kanter: 1771‒1776. (Meinen Recherchen zufolge ist dies die erste Publikation eines deutschsprachigen Briefwechsels zwischen Frauen, der zudem von einer Frau publiziert wurde. SVK.)
    • [Briefe] Mit der Feder in der Hand. Briefe aus den Jahren 1730 – 1762. Hrsg. von Inka Kording. Darmstadt: WGB 2001.
    • [Briefe, krit. mitediert] Johann Christoph Gottsched: Briefwechsel. Unter Einschluß des Briefwechsels von Luise Adelgunde Victorie Gottsched. Historisch-kritische Ausgabe. Im Auftrage der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig herausgegeben von Detlef Döring und Manfred Rudersdorf. Bisher 15 Bde. 2007 ff. Bde. 1‒10 im Open Access hier zu lesen.
    • [Werk; kritische Studienausgabe] Louise Adelgunde Victoria Gottsched: Panthea. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen. Paralleldruck der Fassungen von 1744 und 1772. Studienausgabe. Hrsg. von Victoria Gutsche und Dirk Niefanger. Hannover: Wehrhahn 2016.
  • Anna Louisa Karsch (1722‒1791)
    • [Bio] Talvj: Anna Louisa Karschin: Ein Lebensbild. In: Westermanns Monatshefte 4 (Januar 1858), S. 451–467.
    • [Briefwechsel] „Mein Bruder in Apoll“. Briefwechsel zwischen Anna Louisa Karsch und Johann Wilhelm Ludwig Gleim. Hrsg. von Regina Nörtemann. 2 Bde. Göttingen: Wallstein 1996.
    • [Lebenszeugnisse] Gedichte und Lebenszeugnisse. Hrsg. von Alfred Anger. Stuttgart: Reclam 1987; Uta Schaffers: Auf überlebtes Elend blick ich nieder. Anna Louise Karsch in Selbst- und Fremdzeugnissen. Göttingen: Wallstein-Verlag 1997.
    • [Lyrik] O, mir entwischt nicht, was die Menschen fühlen. Gedichte und Briefe. Ungekürzte Ausg. Frankfurt am Main: Fischer 1982; Die Sapphischen Lieder. Liebesgedichte. Hrsg. von Regina Nörtemann. Göttingen: Wallstein-Verlag 2009.
    • [Nachdrucke] Auserlesene Gedichte. Nachdr. der Ausg. Berlin, Winter, 1764. Karben: Wald 1996; Gedichte. Mit einem Vorw. von Barbara Becker-Cantarino. Nachdr. der Ausg. Berlin, 1792. Karben: Wald 1996; Neue Gedichte. In Fraktur. Mit einem Vorw. von Barbara Becker-Cantarino. Nachdr. der Ausg. von 1772. Karben: Wald 1996.
  • Benigna von Wattewille (1725‒1789), Maria Agnes zu Dohna, Elisabeth von Wattewille
    • [Briefwechsel, Studienausgabe; geplant] Briefwechsel der Schwestern Benigna von Wattewille, Maria Agnes zu Dohna und Elisabeth von Wattewille (Töchter des Grafen von Zinzendorf)
  • Meta Klopstock (Margareta Moller) (1728‒1758)
    • [Briefe] Meta Klopstock, geborene Moller. Briefwechsel mit Klopstock, ihren Verwandten und Freunden. 3 Bde. Hrsg. u. m. Erl. vers. v. Hermann Tiemann. Hamburg: Maximilian-Gesellschaft 1956.
  • Sophie von La Roche (1730‒1804) (Sophie von Gutermann von Gutershofen)
    • [Briefe] Ein Lebensbild in Briefen. Hrsg. von Michael Maurer. München 1983; Sophie von La Roches Briefe an Johann Friedrich Christian Petersen (1788-1806). Kritische Edition, Kommentar, Analyse. Hg. von Patricia Sensch. Berlin, Boston: de Gruyter 2015.
    • [Bibliografie] Barbara Becker-Cantarino: Sophie von La Roche (1730‒1807). Kommentiertes Werkverzeichnis. In: Das achtzehnte Jahrhundert, Jg. 17, H. 1. Marburg 1993, S. 28‒49.
  • Margaretha Elisabeth „Elise“ Reimarus (1735‒1805)
    • [Briefrepertorium] Der Briefwechsel von Elise Reimarus : ein chronologisches Repertorium / im Auftrag der A und A Kulturstiftung herausgegeben und bearbeitet von Stefan Borchers. Berlin: Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg 2022, Open Access.
  • Ernestine Christine Reiske (1735‒1798)
    • [Briefe] Gelehrsamkeit und Leidenschaft. Das Leben der Ernestine Christine Reiske. 1735-1798. Hrsg. von Anke Bennholdt-Thomsen und Alfredo Guzzoni. München 1998.
  • Sophie Reimarus (Christina Sophie Louise Reimarus) (geb. Hennings) (1742‒1817)
    • [Briefe] „Verehrungswürdiger, braver Vertheidiger der Menschenrechte!“ Der Briefwechsel zwischen Adolph Freiherrn Knigge und Sophie und Johann Albert Heinrich Reimarus 1791-1796. Hrsg. von Günter Jung und Michael Rüppel. Göttingen: Wallstein 2019; Der Briefwechsel von Elise Reimarus : ein chronologisches Repertorium / im Auftrag der A und A Kulturstiftung herausgegeben und bearbeitet von Stefan Borchers. Frankfurt am Main: Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg 2022.
  • Karoline Kummerfeld (1745‒1815)
    • [Krit. Edition] Die Selbstzeugnisse der Schauspielerin Karoline Schulze-Kummerfeld (1742-1815). Kritische Edition des Gesamtwerks. Bisher 1 Bd. (= Die Selbstzeugnisse (1782 und 1793). Hrsg. von Claudia Ulbrich und Gudrun Emberger (= Sämtliche Schriften, Bd. 1)). Köln 2020 ff.
  • Luise Mejer (1746‒1786)
    • [Briefe] Ilse Schreiber (Hrsg.): „Ich war wohl klug, daß ich dich fand“. Heinrich Christian Boies Briefwechsel mit Luise Mejer 1777–85. Nachdr. d. 2., durchges. u. erw. Aufl. 1963. München: C. H. Beck-Verlag 1975; Regina Nörtemann, Johanna Egger (Hrsg.): Heinrich Christian Boie, Luise Justine Mejer. Briefwechsel 1776-1786. Göttingen: Wallstein Verlag 2016.
  • Amalie von Gallitzin (1748‒1806)
    • [Bio] Markus von Hänsel-Hohenhausen: Amalia Fürstin von Gallitzin, Bedeutung und Wirkung, Anmerkungen zum 200. Todestag. Frankfurt/M. 2005.
    • [Briefe und Egodok.; zeitgen.] Mittheilungen aus dem Tagebuch und Briefwechsel der Fürstin Adelheid Amalie von Gallizin, 1868; Briefwechsel und Tagebücher der Fürstin Amalie von Gallitzin. Hrsg. von Christoph Schlüter, 3 Bd., 1874–76.
  • Louise von Göchhausen (1752‒1807)
    • [Tagebuch] Louise von Göchhausens Tagebuch ihrer Reise mit Herzogin Anna Amalia nach Italien vom 15. August 1788 bis 18. Juni 1790. Hg. und kommentiert von Juliane Brandsch. Göttingen: Wallstein 2008.
  • Christiane Benedikte Naubert (1752–1819) (Pseudonyme: Anonyma; Verfasser des Walter von Montbarry; Verfasserinn des Walther von Montbarry; Verfasserinn der Thekla von Thurn; Verfasserinn des Hermann von Unna; Verfasserin der Laren; Verfasserinn der Constanze Cedeli; Verfasserin der Rosalba)
    • [Werke; Nachdruck; modernis. Orthogr.] Benedikte Naubert: Neue Volksmärchen der Deutschen. Hrsg. von Marianne Henn, Paola Mayer und Anita Runge. Bd. 1-4. Göttingen: Wallstein 2001.
  • Caroline Christiane Rudolphi (1753‒1811)
    • [Werke; zeitgen.] Schriftlicher Nachlaß von Caroline Rudolphi. Hrsg. von Abraham Voß. Heidelberg: Jakob Christian Benjamin Mohr 1835. Digitalisat
  • Elisa Charlotte Konstantia von der Recke (1754/1751?‒1833)
    • [Werke; zeitgen.] Geistliche Lieder, Gebete und religiöse Betrachtungen. Leipzig 1833; neue Ausgabe: Leipzig: Teubner 1841.
    • [Egodokumente] Tagebücher und Selbstzeugnisse. Hrsg. von Christiane Träger. Leipzig: Köhler und Amelang sowie München: Beck 1984.
  • Elise Sommer (zuvor Elise Brandenburg, später Elise Jost) (1761‒1836)
    • *[folgt]
  • Caroline Schlegel-Schelling (1763‒1809)
    • [Bibliografie] Martin Reulicke: Caroline Schlegel-Schelling. Virtuosin der Freiheit. Eine kommentierte Bibliographie. Würzburg 2010.
    • [Briefe] Begegnungen mit Caroline. Briefe von Caroline Michaelis-Böhmer-Schlegel-Schelling. Hrsg. und eingel. von Sigrid Damm. Leipzig 1979.
  • Caroline von Wolzogen (geb. von Lengefeld) (1763–1847)
    • [Bio] Jochen Golz (Hrsg.): Caroline von Wolzogen 1763–1847. Marbach: Deutsche Schillergesellschaft 1986.
    • [Briefe und Werke] Nikolas Immer (Hrsg.): Caroline von Wolzogen: Mein Herz bedarf Liebe. Briefe und Literatur von Schillers Schwägerin. Wiesbaden: Weimarer Verlagsgesellschaft 2015.
    • [Werke] [Neu hrsg.; Rezeptionsdokumente] Agnes von Lilien. Mit Rezensionen von Friedrich Schlegel und Wilhelm von Humboldt sowie einem Nachwort herausgegeben von Thomas Anz. Marburg: TransMIT 2005.
  • Dorothea Schlegel (1764‒1839)
    • [Briefwechsel] Friedrich und Dorothea Schlegel. Pariser und Kölner Lebensjahre (1802–1808); Zweiter Teil (Januar 1806–Juni 1808). Text. Mit Apparat und Bandbericht hrsg. von Barbara Otto, Paderborn: Schöningh/Brill 2018 (= Reihe: Kritische Friedrich Schlegel-Ausgabe. Dritte Abteilung: Briefe von und an Friedrich und Dorothea Schlegel. Band 26,2).
  • Therese Huber (1764‒1829)
    • Bio: Christine Lehleiter: Therese Huber (1764‒1829). In: Vormärz HB (2020), S. [812]‒817.
    • [Kritische Briefedition] Briefe. Hrsg. von Magdalene Heuser und [ab Bd. 5] Petra Wulbusch. 9 Bde., bisher 6 (in 8 TB) ersch. Tübingen 1999ff.
    • [Kritische Briefwechseledition] »Kommen Sie, wir wollen ‚mal Hausmutterles spielen«. Der Briefwechsel zwischen den Schriftstellerinnen Therese Huber (1764-1829) und Helmina von Chézy (1783-1856). Hrsg. von Jessica Kewitz. Marburg: Tectum 2004.
  • Friederike Sophie Christiane Brun (geb. Münter) (1765‒1835)
    • [Bio] Kerstin Gräfin von Schwerin: Friederike Brun. Weltbürgerin in der Zeitenwende. Eine Biographie. Göttingen: Wallstein 2019.
  • Charlotte Schiller (1766‒1826)
    • [Kritische Werkedition] Charlotte Schiller: Literarische Schriften. Hrsg. u. komm. von Gaby Pailer, Andrea Dahlmann-Resing und Melanie Kage. Darmstadt: wbg 2016.
  • Johanna Schopenhauer (1766-1838)
    • Bio: Werner Deetjen: Johanna und Adele Schopenhauer in ihren Beziehungen zum Weimarer Hof. Ungedruckte Briefe [an Karl Friedrich Großherzog von Sachsen-Weimar]. In: Ostdeutsche Monatshefte 10, 1929, H. 1, S. 30–40; Kurt Schleucher: Das Leben der Amalia Schoppe und Johanna Schopenhauer. Darmstadt 1978, S. 489–496.
  • Sophie Mereau-Brentano (1770‒1806)
    • Bio: Katharina von Hammerstein, Katrin Horn (Hrsg.): Sophie Mereau. Verbindungen in Zeit und Raum. Heidelberg 2008.
    • [Briefe] u.a. in: Clemens Brentano: Sämtliche Werke und Briefe. Historisch-kritische Ausgabe veranstaltet vom Freien Deutschen Hochstift. Bd. 31: Briefe III (1803–1807). Hrsg. von Lieselotte Kinskofer. Stuttgart, Berlin, Köln: Kohlhammer 1991.
  • Dorothea von Schlözer, Dr.’in (Rodde-Schlözer) (1770‒1825)
    • Bio: Bärbel Kern: Madame Doctorin Schlözer. München: Beck 1988.
    • [Quellen] Lieselotte J. Eberhard (Hrsg.): Von der berühmten, gelehrten, schönen und trefflichen Dorothea Schlözer : Doctor der Philosophie; verehelichte von Rodde in Lübeck. Eine Sammlung von Bildern und historischen Texten. Lübeck: Schmid-Römhild 1995;
  • Rahel Varnhagen von Ense (1771‒1833)
    • Bio: Volker Schindler: Rahel Varnhagen von Ense (1771‒1833). In: Hundt 2002, S. 17‒46.
    • [Werke] Rahel. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde. Hrsg. von Barbara Hahn. Mit einem Essay von Brigitte Kronauer. 6 Bände. Göttingen: Wallstein 2011.
    • [Sammeledition journ. Beiträge] Lieselotte Kinskofer (Hrsg.): Rahel Varnhagen von Ense. „Ich will noch leben, wenn man’s liest“. Journalistische Beiträge aus den Jahren 1812‒1829. Berlin, Bern [u.a.] 2001.
    • [Briefe]
      • „Rahels erste Liebe“. Rahel Levin und Karl Graf von Finckenstein in ihren Briefen. Hrsg. von Günter de Bruyn. Berlin (DDR): Buchverlag Der Morgen 1985; dass., Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag 1986.
      • Briefe an eine Freundin. Rahel Varnhagen an Rebecca Friedländer. Hrsg. von Deborah Hertz. Einleitung und Anmerkung aus dem Amerik. von Tamara Schoenbaum-Holtermann. Köln: Kiepenheuer und Witsch 1998.
      • Briefwechsel mit Pauline Wiesel. Hrsg. von Barbara Hahn. München: C. H. Beck 1996 (Edition Rahel Levin Varnhagen, Band I).
      • Briefwechsel mit Ludwig Robert. Hrsg. von Consolina Vigliero. München: C. H. Beck 2001 (Edition Rahel Levin Varnhagen, Band II).
      • Familienbriefe. Hrsg. von Renata Buzzo Márgari Barovero. München: C. H. Beck 2009 (Edition Rahel Levin Varnhagen, Band III).
      • Briefwechsel mit Jugendfreundinnen. Hrsg. von Barbara Hahn. Göttingen: Wallstein 2021 (Edition Rahel Levin Varnhagen. Band V).
    • [Selbstzeugnisse] Tagebücher und Aufzeichnungen. Hrsg. von Ursula Isselstein. Göttingen: Wallstein 2019 (Edition Rahel Levin Varnhagen. Band IV).
    • [Meta] Barbara Hahn, Marianne Schuller: Kann man einen Nachlaß edieren? Zum Konzept der „Edition Rahel Levin Varnhagen“. In: editio 7 (1993), S. 235‒241.
  • Caroline de la Motte Fouqué (1773 oder 1775‒1831) (Pseudonyme: Serena; Verfasserin des Roderich)
    • Bio: Petra Kabus: Caroline de la Motte Fouqué (1775‒1831). In: Hundt 2002, S. 47‒59; Vera Prill: Caroline de la Motte Fouqué. Berlin 1933.
    • [Kritische Edition] [CFWS] Werke und Schriften. Hrsg. von Thomas Neumann und Tobias Witt. 18 Bde. in 10; bisher 9 erschienen. Norderstedt 2006 ff. Info: http://www.caroline-fouque.de/
  • Marie Anna Luise Schlosser, genannt Lulu (1774‒1811)
    • [Briefe] Liebstes bestes Clärchen! Briefe von Goethes Nichte Lulu Schlosser aus Karlsruhe 1792–1794. Hrsg. von Georg Richter. Karlsruhe: Braun 1982.
  • Lea Mendelssohn Bartholdiy (1777‒1842)
    • Bio: Cornelia Bartsch: Lea Mendelssohn Bartholdiy (1777‒1842). In: Hundt 2002, S. 61‒73.
  • *Therese aus dem Win(c)kel (1779‒1869)
    • Bio: Anette Strittmatter: „Paris wird eine einzige große Wunderlampe sein.“ Das Leben der Künstlerin Therese aus dem Winkel. 1779‒1869. Berlin 2004.
  • Karoline von Günderrode (1780‒1806) (Pseudonyme: Tian, Ion, die Günderrode)
    • [Historisch-kritische Ausgabe] Sämtliche Werke und ausgewählte Studien. Hrsg. von Walter Morgenthaler unter Mitarbeit von Karin Obermeier und Marianne Graf. 3 Bde. Basel/Frankfurt am Main 1990-1991.
    • [Briefe] Caroline von Günderrode: „Ich sende Dir ein zärtliches Pfand“. Die Briefe der Karoline von Günderrode. Hrsg. von Birgit Weissenborn. Frankfurt am Main 1992.
    • [Auswahl] Karoline von Günderrode: Der Schatten eines Traumes. Gedichte, Prosa, Briefe, Zeugnisse von Zeitgenossen. Hrsg. und mit einem Essay von Christa Wolf. Berlin 1978.
  • *Betty Gleim (Ilsabetha Gleim), 1781‒1827 [Eintrag folgt]
  • Rosa Maria Assing (1783‒1840)
    • Bio: Nikolaus Gatter: Rosa Maria Assing (1783‒1840). In: Hundt 2002, S. 91‒110; Karl Gutzkow: Rosa Maria und J.[!] D. Assing. — In: Heinrich Hubert Houben (Hrsg.): Karl Gutzkow: Ausgewählte Werke. Leipzig [1908], Bd. VIII, S. 212 f.; Renate Schipke: Eine Künstlerin des Berliner Biedermeier. Scherenschnitte von Rosa Maria Assing, geb. Varnhagen (1795–1840). — In: Berlinische Monatsschrift 10, 1996, S. 8–13; Ludwig Geiger: Rosa Maria Assing. — In: ders.: Dichter und Frauen. Abhandlungen und Mitteilungen. Neue Sammlung. Berlin 1899, S. ?; Wolfgang Bunzel: Assing, Rosa Maria. — In: Literatur-Lexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache. Hrsg. v. Walther Killy. Gütersloh 1988, Bd. I, S. 232.
    • [Briefe; Egodokumente] Selbstinszenierung und Gedächtnisbildung. Rosa Maria Assing in Briefen und Lebenszeugnissen aus der Sammlung Varnhagen. Edition und Kommentar. Hrsg. von Paweł Zarychta. Teil I: 1783–1823. Berlin u.a.: Peter Lang 2021. Teil II: 1823–1840. Berlin u.a.: Peter Lang 2022.
  • Helmina von Chézy (1783‒1856) /(WIlhelmine von Chézy), (Pseudoyme: Sylvander, Sylvandra, Enkelin der Karschin)
    • Bio: Karin Baumgarten: Das Reisehandbuch als weibliche Auftragsarbeit im Vormärz: Helmina von Chézys Gemälde von Heidelberg (1816) und Norika (1833). In: Ujma (2009), S. 57‒68; Irina Hundt: „Wäre ich besonnen, wäre ich nicht Helmina.“ Helmina von Chéty (1783‒1856) – Porträt einer Dichterin und Publizistin. In: Helga Brandes, Detlev Kopp (Hrsg.): Autorinnen des Vormärz. Bielefeld: Aisthesis 1997 (Jahrbuch FVF 2 (1996)), S. 43‒80.
    • [Komm. Werkedition] „Leben und Kunst in Paris seit Napoleon I.“ Hrsg. von Bénédicte Savoy. Komm. von Mara Bittner, David Blankenstein, Lisa Hackmann, René Hartmann, Matthias Heuser, Sophie Jung, Eva-Maria Knels, Malte Lohmann, Nadine Ott, Philippa Sissis und Nina Struckmeyer. Berlin 2009.
    • [Kritische Briefwechseledition]: Jessica Kewitz (Hg.): »Kommen Sie, wir wollen ‚mal Hausmutterles spielen«. Der Briefwechsel zwischen den Schriftstellerinnen Therese Huber (1764-1829) und Helmina von Chézy (1783-1856). Marburg: Tectum 2004.
    • [Schriften] Lorely French, Irina Hundt: Die Günderode an Bettina (1844) : ein unveröffentlichtes Manuskript Helmina von Chézys zur Wirkungsgeschichte der Günderode, des „Königsbuchs“ und des „Armenbuch“-Projekts. In: Internationales Jahrbuch der Bettina-von-Arnim-Gesellschaft ; 6/7, 1994/95. S. 15-50.
    • *[Weitere Briefe liegen unediert in: Sammlung Varnhagen, Biblioteka Jagiellonska, Kraków sowie in ihrem Nachlass im Zentralen Akademie-Archiv der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Berlin (vgl. Hundt 2004, S. 63, Anm. 121).]
  • Jeanette Wohl-Strauß (1783‒1861)
    • Bio: Inge Rippmann: Jeanette Strauß-Wohl (1783‒1861). „Die bekannte Freyheitsgöttinn“. Versuch eines Porträts der Freundin Ludwig Börnes. In: Hundt (2002), S. 75‒90 (erneut publ. in dies.: „Jeanette Strauß-Wohl (1783-1861) – „Die bekannte Freyheitsgöttinn“. Versuch eines Porträts der Freundin Ludwig Börnes“. In: dies. (Hrsg.): „Freiheit ist das Schönste und Höchste in Leben und Kunst“. Ludwig Börne zwischen Literatur und Politik. Bielefeld: Aisthetis 2004 ( Vormärz-Studien Bd. XI)); Renate Heuer: Ludwig Börne, Jeanette Wohl und das Frankfurter Judentum. In: dies. und Andreas Schulz (Hrsg.): Ludwig Börne – Jeanette Wohl. Briefwechsel (1818–1824). Edition und Kommentar, Berlin/Boston: Walter de Gruyter 2012, S. LIII‒LXVIII; Gottlieb Schnapper-Arndt: Jeanette Strauß-Wohl und ihre Beziehungen zu Börne. – In: Westermanns Illustrirte Monatshefte. Braunschweig 1887, Bd. 62; Ludwig Kaiisch: Frau Strauß. In: Pariser Leben. Bilder und Skizzen. Mainz 1882. Ed. u.d.T.: Die Freundin eines edeln Menschen. In: Gartenlaube. Leipzig 1868, z.B. S. 322.
    • [Briefe an Börne] E. Mentzel: Briefe der Frau Jeanette Strauß-Wohl an Börne. Berlin 1907; Ludwig Börne ‒ Jeanette Wohl. Briefwechsel (1818‒1824). Edition und Kommentar. Hrsg. von Renate Heuer und Andreas Schulz. Berlin, Boston: de Gruyter 2012.
  • Bettine von Arnim (1785‒1858) (Pseudonym: St. Albin)
    • [Werkausgabe] Werke und Briefe. Hrsg. von Walter Schmitz und Sibylle von Steinsdorf. Frankfurt 1986-1995.
    • [Briefe]
      • Der Briefwechsel zwischen Bettina Brentano und Max Prokol von Freyberg. Hrsg. von Sibylle von Steinsdorff. Berlin 1972 (Quellen und Forschungen zur Sprach- und Kulturgeschcihte der germanischen Völker, NF 48).
      • Der Briefwechsel Bettine von Arnims mit den Brüdern Grimm: 1838-1841. Hrsg. von Hartwig Schultz. Frankfurt am Main 1985.
      • „… und mehr als einmal nachts im Thiergarten.“ Bettina von Arnim und Heinrich Oppenheim. Briefe 1841-1849. Hrsg. von Ursula Püschel. Berlin 1990.
  • *Anna Milder-Hauptmann (1785‒1838)
    • Bio: Till Gerrit Waidelich: Anna Milder-Hauptmann (1785‒1838) Wilhelmine Schröder-Devrient (1804‒1860). In: Hundt 2002, S. 111‒128; Andreas Mayer: „Gluck’sches Gestöhn“ und „welsches Larifari“. Anna Milder, Franz Schubert und der deutsch-italienische Opernkrieg. — In: Archiv für Musikwissenschaft 52(1995), S. 171–204.
  • *Amalia Schoppe (1791‒1858)
    • Bio: Lorely French: Amalia Schoppe (1791‒1858). „Die Arbeit ist aber Freude und Gewohnheit für mich“. In: Hundt (2002), S. 129‒142; Kurt Schleucher: Das Leben der Amalia Schoppe und Johanna Schopenhauer. Darmstadt 1978, S. 489–496; D. L. Ashliman: Amalie Schoppe in Amerika. In: Hebbel-Jahrbuch 1973, S. 127–136; George H. Danton: Amalie Weise Schoppe: Schenectady’s Most Prolific Author. In: New York History 20. 1939, S. 425–435; Heinz Stolte: Amalie Schoppe: Ein Beitrag zur Beurteilung ihrer Persönlichkeit. In: Hebbel-Jahrbuch 1973, S. 149–178
  • *Friederike Robert (1795‒1832)
    • Bio: Jutta Rebmann: Friederike Robert (1795‒1832). „Madame! Sie sind die schönste aller Frauen!“ Neue biographische Züge aus Friederikes Tagebuch von 1824. In: Hundt (2002), S. 143‒155.
  • Annette von Droste-Hülshoff (1797‒1848)
    • [Historisch-kritische Ausgabe] Werke, Briefwechsel. Hrsg. von Winfried Woesler. 28 Bde. Tübingen 1978‒2000.
  • Therese von Jakob (1797‒1870)
    • Bio: Martha Kaarsberg Wallach: Therese Albertine Luise von Jakob (1797‒1870). In: Hundt 2002, S. 167‒182; Elizabeth Pribic: Sima Milutinovic Sarajlija und Therese Albertine Luise von Jacob (Talvj). — In: Südost Forschungen 38 (1979), S. 139–151.
    • [Leseausgabe] Therese Albertine Luise von Jakob Robinson: Lesebuch. Hrsg. von Gisela Licht. Halle a.d. Saale 2009.
  • *Adele Schopenhauer (1797‒1849)
    • Bio: Waltraud Maierhofer: Adele Schopenhauer (1797‒1849). In: Hundt 2002, S. 157‒165; Sylke Kaufmann: Adele Schopenhauer. In: Zwischen Ideal und Wirklichkeit. Künstlerinnen der Goethezeit 1750–1850, hrsg. v. Bärbel Kovalevski [Ausstellungskatalog]. Ostfildern 1999, S. 300; Gabriele Büch: Adele Schopenhauer. Ein Leben zwischen Anspruch und Resignation. Zum 200. Geburtstag der Schriftstellerin. In: Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen 5, 1997, 2. H., S. 92–101; H[einrich] H[ubert] Houben: Adele Schopenhauer. Drei Bilder aus ihrem Leben. In: Westermanns Monatshefte 61, 1917, S. 270;
    • [Tagebuch] Adele Schopenhauer: Tagebuch einer Einsamen, hrsg. u. eingeleitet v. H[einrich] H[ubert] Houben. Mit Scherenschnitten der Autorin und einem Anhang von Rahel E. Feilchenfeldt-Steiner. München 1985 (= Liebhaber-Bibliothek 8); Adele Schopenhauer: Tagebücher, hrsg. v. Kurt Wolff. Leipzig 1909, 2 Bde. [1816–1822]; Dies.: Tagebuch einer Einsamen [1823–1826], hrsg. und eingeleitet v. H[einrich] H[ubert] Houben. Leipzig 1921.
    • [Briefe] Werner Deetjen: Johanna und Adele Schopenhauer in ihren Beziehungen zum Weimarer Hof. Ungedruckte Briefe [an Karl Friedrich Großherzog von Sachsen-Weimar]. — In: Ostdeutsche Monatshefte 10, 1929, H. 1, S. 30–40.
    • [Werke] Adele Schopenhauer: Gedichte und Scherenschnitte, hrsg. v. Heinrich Hubert Houben/ Hans Wahl. Leipzig 1920, 2 Bde; Silhouettenbuch der Adele Schopenhauer. Als Faksimile hrsg. v. Hans Timotheus Kroeber. Weimar 1913; Wolfgang Gresky: Johanna und Adele Schopenhauer. Zwei Stammbuchblätter aus dem Jahre 1829. In: Schopenhauer-Jahrbuch 68, 1987, S. 7–11.
  • *Louise Henry (1798‒1839)
    • Bio: Barbara Bruderreck: Louise Henry (1798‒1839). In: Hundt 2002, S. 183‒204.

***

19. Jahrhundert

  • *Charlotte Birch-Pfeiffer (1800‒1868) (Pseudoynme: Franz Fels, Waldherr)
    • Bio: Helga Kraft: Charlotte Birch-Pfeiffer (1800‒1868). Frauen proben den Aufstand: „Herma“ und die Amazonendramen ihrer Zeit. In: Hundt (2002), S. 205‒222; Dörte Fuchs/Andrea Günter: Charlotte Birch-Pfeiffer. In: Andrea Günter/Veronika Mariaux (Hrsg): Papierne Mädchen. Dichtende Mütter. Frankfurt a.M. 1994, S. 181–217;
  • *Kathinka Zitz-Halein (1801‒1877) (Pseudonyme: Christlieb, Theophyle)
    • Bio: Christian Liedtke: Kathinka Zitz-Halein (1801‒1877). Zeitschriftstellerin und „Beschützerin aller Demokraten“. In: Hundt (2002), S. 223‒239; Marion Feund: „Mag der Thron in Flammen glühn!“ Schriftstellerinnen und die Revolution von 1848/49. Königstein/Taunus 2004, S. 507‒574; Marion Freund: Kathinka Zitz (1801‒1877). „Vorwärts! die Geschichte beweist es, Freiheit sei das edelste Loos.“ In: Umbruch 6, S. 59‒108; Oliver Bock: „Nur was das Herz mich lehrt, das hauch‘ ich aus in Tönen“. Kathinka Zitz-Halein. Leben und Werk. Hamburg 2010; Stanley Zucker: Kathinka Zitz-Halein and Female Civic Activism in Mid-Nineteenth-Century Germany. Carbondale/Edwardsville 1991; Stanley Zucker: : German Women and the Revolution of 1848: Kathinka Zitz-Halein and the Humania Association. In: Central European History 13, no. 3, September 1980, S. 237–254.
  • Wilhelmine Schröder-Devrient (1804‒1860)
    • Till Gerrit Waidelich: Anna Milder-Hauptmann (1785‒1838) Wilhelmine Schröder-Devrient (1804‒1860). In: Hundt 2002, S. 111‒128.
  • *Ida Gräfin Hahn-Hahn (1805‒1880)
    • Bio: Beate Borowka-Clausberg: „Ich reise um zu leben“. Ida Gräfin Hahn-Hahns literarisierte Lebensfahrt mit Kalesche und Eisenbahn. In: Ujma (2009), S. 69‒79.
    • [Briefe]
      • Ludmilla Assing: Briefwechsel und Tagebücher des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau. Hamburg 1873, S. 273–346 (Briefwechsel zwischen Pückler und Gräfin Ida Hahn-Hahn).
      • Heinrich Conrad: Frauenbriefe von und an Hermann Fürsten Pückler-Muskau. München & Leipzig 1912, S. 219–303 (Pückler und die Gräfin Ida Hahn-Hahn).
      • Alfons Nowack: Briefwechsel des Kardinals Diepenbrock mit Gräfin Ida Hahn-Hahn vor und nach ihrer Konversion. München 1931.
      • Helmut Hinkel: Ida Hahn-Hahn. „…ich hätte große Lust mit Ihnen zu zanken …“ Mainzer Briefe an Christoph Moufang. Mainz 2014.
      • Helmut Hinkel: Ida Hahn-Hahn. Königliche Post. Briefwechsel mit Königin Marie von Sachsen, Königin Amalie von Sachsen und Erzherzogin Sophie von Österreich. Mainz 2016.
  • Fanny Hensel, geb. Mendelssohn (1805‒1847)
    • Bio: Cornelia Bartsch: Fanny Hensel (1805‒1847). Heine-Lieder. In: Hundt (2002), S. 241‒254.
    • [Tagebuch] Fanny Mendelssohn. Italienisches Tagebuch. Hrsg. von Eva Weissweiler. Frankfurt a.M.: Societäts-Verlag 1983.
    • *[Briefe]
      • The Letters of Fanny Hensel to Felix Mendelssohn. Hrsg. von Marcia J. Citron. N. Y.: Stuyvesant 1987.
      • Die Musik will gar nicht rutschen ohne Dich: Briefwechsel 1821 bis 1846 Fanny und Felix Mendelssohn. Hrsg. von Eva Weissweiler. Berlin: Propyläen 1997.
      • Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit der Familie Mendelssohn. Hrsg. von Kristin R. M. Krahe, Katrin Reyersbach und Thomas Synofzik (= Schumann-Briefedition, Serie II, Band 1), Köln: Dohr 2009, S. 309–316.
    • [Werkverzeichnisse]
      • Renate Hellwig-Unruh: Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy. Thematisches Verzeichnis der Kompositionen. Dissertation TU Berlin 1999. Adliswil: Kunzelmann 2000.
      • Hans-Günther Klein: Die Kompositionen Fanny Hensels in Autographen und Abschriften aus dem Besitz der Staatsbibliothek zu Berlin–Preußischer Kulturbesitz. Tutzing: Hans Schneider 1995  (Musikbibliographische Arbeiten, Bd. 13).
      • Annette Maurer: Thematisches Verzeichnis der klavierbegleiteten Sololieder Fanny Hensels. Kassel: Furore Verlag 1997.
  • *Johanna Goldschmidt (1806‒1884)
    • Bio: Inge Grolle: Johanna Goldschmidt (1806-1884) und Emilie Wüstenfeld (1817-1874). Aufbruch und Wege im Geiste von 1848. In: Umbruch 2, S. 179-220; Inge Grolle: Die freisinnigen Frauen: Charlotte Paulsen, Johanna Goldschmidt, Emilie Wüstenfeld, Bremen 2000; Ingeborg Grolle: [Art.] Johanna Goldschmidt. In: Institut für die Geschichte der deutschen Juden (Hrsg.), Das Jüdische Hamburg. Ein historisches Nachschlagewerk. Göttingen 2006, S. 93f.
  • Charlotte Stieglitz (1806‒1834)
    • Bio: Olaf Briese: Charlotte Stieglitz (1806‒1834). Eine Kunstfigur. In: Hundt (2002), S. 255‒279; Olaf Briese: „Die Wehen der Zeit“. Der Freitod Charlotte Stieglitz’. — In: Aufbruch in die Bürgerwelt. Lebensbilder aus Vormärz und Biedermeier, hrsg. v. Helmut Bock/Renate Plöse. Münster 1994, S. 217ff.; Bodo Freiherr von Maydell: Die Stieglitz aus Arolsen, ihre Vorfahren und Nachkommen. Neustadt a.d. Aisch 1960, S. 235; Karl Gutzkow: Charlotte Stieglitz (1836). In: ders.: Beiträge zur Geschichte der neuesten Literatur. Stuttgart 1936, Bd. II, S. 128?; Hildegard Waldschmidt: Heinrich und Charlotte Stieglitz. In: Lebensbilder aus Kurhessen und Waldeck 1830–1930, hrsg. v. Ingeborg Schnack. Marburg 1950, Bd. IV, S. 382; Leopold von Ranke: [Charlotte Stieglitz, Januar 1835]. In: Walther Peter Fuchs und Theodor Schieder (Hrsg.): Leopold von Ranke: Aus Werk und Nachlass. München, Wien 1966, Bd. I, S. 178f.
    • [Auswahl] Gedichte und Briefe. Hrsg. von Franz Josef Görtz. Frankfurt a.M.: Insel 1987.
    • *Quellen: Briefe von Heinrich Stieglitz an seine Braut Charlotte, in einer Auswahl aus dem Nachlasse des Dichters, herausgegeben von Louis Curtze. (2 Bde.) Leipzig: F. A. Brockhaus 1859; Erinnerungen an Charlotte. Von Heinrich Stieglitz. Aus Tagebuchblättern und sonstigen Handschriften des Verstorbenen ausgewählt und herausgegeben von Louis Curtze. Marburg: N. G. Elwert’sche Universitäts-Buchhandlung 1863.
  • *Louise Dittmar (1807‒1884)
    • Bio: Manuela Köppe: Louise Dittmar (1807‒1884). „Die Freiheit des Geistes“. In: Hundt (2002), S. 281‒298; Christine Nagel: „In der Seele das Ringen nach Freiheit“ ‒ Louise Dittmar. Emanzipation und Sittlichkeit im Vormärz und in der Revolution 1848/49. Königstein/Taunus 2005; Christine Nagel: Die Radikaldemokratin Louise Dittmar (1807-1884), in: Umbruch 2, S. 49‒90.
    • *[Zeitschrift „Soziale Reform“]: Irina Hundt: „Soziale Reform“. Die Zeitschrift der Sozialistin und Feuerbacherin Louise Dittmar im Kontext der Frauenpresse 1840‒1842. Mit dem Versuch einer Rekonstruktion. In: Lars Lambrecht (Hrsg): Entstehen des Öffentlichen ‒ Eine andere Politik. Frankfurt a.M. [u.a.] 2007 (= Forschungen zum Junghegelianismus. Quellenkunde. Umkreisforschung. Theorie. Wirkungsgeschichte Bd. 16), S. 157‒182.
  • *Marie von Colomb (1808‒1868)
    • Bio: Irina Hundt: „Aus diesem ‚Nichtssein‘ herauskommen!“ Marie von Colomb (1808‒1868). Kaltwassertherapeutin und eine der Bahnbrecherinnen auf dem Wege der Frauen zum ärztlichen Beruf. In: Umbruch 6, S. 299‒338; Irina Hundt: Marie von Colomb (1808‒1868). In: Hundt 2002, S. 299‒321.
  • Johanna Kinkel (1810‒1858)
    • Bio: Monica Klaus: Johanna Kinkel. Romantik und Revolution. Köln [u.a.] 2008 (Europäische Komponistinnen Bd. 7); Clara G. Ervedosa: Johanna Kinkel (1810‒1858). In: Hundt 2002, S. 323‒335.
    • [Briefwechsel] „Liebe treue Johanna! Liebster Gottit!“ Der Briefwechsel zwischen Gottfried und Johanna Kinkel 1840‒1858. Hrsg. von Monica Klaus. Bonn 2008 (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bonn Bde. 67‒69).
  • Fanny Lewald (1811‒1889)
    • Bio: Gabriele Schneider: Fanny Lewald (1811‒1889). In: Vormärz HB (2020), S. [843]‒847; Christina Ujma: Fanny Lewald (1811‒1889). Die europäische Revolution von 1848 und das Risorgimento. In: Umbruch 3, S. 423‒462.
    • [Briefe] [717 von 897 Briefe; teilw. gekürzt; modernisierte Orthographie] Ein Leben auf dem Papier. Fanny Lewald und Adolf Stahr. Der Briefwechsel 1846 bis 1852. Hrsg. von Gabriele Schneider und Renate Sternagel. Bielefeld 2014‒2017 (3 Bde., Vormärz-Archiv Bd. 2, 4, 5); Fanny Lewald an Hermann Hettner. Briefe aus den Jahren 1847-1857. Hrsg. von Frederike Neuber. In: Opera minora editorica. Editorische Beiträge zur Kulturwissenschaft (Berliner Beiträge zur Editionswissenschaft 17). Hrsg. Jörg Jungmayr und Marcus Schotte. Berlin 2017; Kurd von Schlözer (Hrsg.): Römische Briefe. 1864–1869. 16. Aufl. Stuttgart: DVA 1926; Eckart Kleßmann (Hrsg.): Mein gnädigster Herr! Meine gütige Korrespondentin! Fanny Lewalds Briefwechsel mit Carl Alexander von Sachsen-Weimar. Weimar: Böhlau 2000.
    • [Tagebuch] Fanny Lewald: Römisches Tagebuch 1845/45. Hrsg. von Heinrich Spiero. Leipzig: Klinkhardt & Biermann 1927.
  • Marie Norden (Friederike Marie Ernestine Wolfhagen) (1812‒1878)
    • Bio: Christiane Witte: Friederike Marie Ernestine Wolfhagen (Marie Norden). Eine Romanschriftstellerin des 19. Jahrhunderts. Mit einem Vorw. von Arno Bammé. Klagenfurt 2000 (Veröffentlichungen aus dem ‚Forschungsprojekt Literatur und Soziologie‘ Heft 22); Marion Freund: Eine „Augenzeugin des Maiaufstandes“. Marie Norden (1812-1878) und ihr Roman „Dresdens Maitage. Ein Zeitbild“. Leben und Werk einer unbekannten Autorin. In: Umbruch 1, S. 463‒492; Marion Freund: Marie Norden (1812‒1878). In: Hundt 2002, S. 337‒355.
  • *Clotilde Koch-Gontard (1813‒1869)
    • Bio: Helma Brunck: Clotilde Koch-Gontard (1813‒1869). „Parlamentsmutter“ und Heinrich von Gagerns Vertraute. In Ihrem Frankfurter Salon verkehrte die Casino-Fraktion. In: Umbruch 6, S. 21‒58.
  • Louise Aston (1814‒1871)
    • Bio: Jenny Warnecke: Frauen im Strudel gewaltiger Taten. Louise Astons „Revolution und Conterrevolution“ 1849. Sulzbach i.T. 2011; Jenny Warnecke, Walter Wehner: Louise Franziska Aston (1814‒1871). Radikale Schriftstellerin des Vormärz und Vorkämpferin der Frauenemanzipation. In: Umbruch 4, S. 61‒118; Marion Freund: Louise Aston. In: Vormärz HB (2020), S. 672‒678.
    • [Quellen] Germaine Goetzinger: Für die Selbstverwirklichung der Frau: Louise Aston. In Selbstzeugnissen und Dokumenten. Frankfurt a.M. 1983.
  • *Roswitha Kind (1814‒1843)
    • Bio: Johanna Ludwig: Roswitha Kind (1814‒1843). „Weiblicher Sinn“ und „tief empfindendes Gemüth“. Spuren einer Dichterin. In: Hundt (2002), S. 357‒368.
  • Jenny Marx (1814‒1881)
    • Bio: Angelika Limmroth: Jenny Marx (1814‒1881). Die Revolution von 1848 und die Achtundvierziger. In: Umbruch 5, S. 313‒358; Angelika Limmroth: Jenny Marx. Die Biographie. Berlin 2014.
    • [Sämtl. Briefe] Jenny Marx. Die Briefe. Hrsg. von Rolf Hecker und Angelika Limmroth. Berlin 2014.
  • Luise Mühlbach (auch: Clara Mundt) (1814‒1873)
    • Bio: Cornelia Tönnesen: Die Vormärz-Autorin Luise Mühlbach. Vom sozialkritischen Frühwerk zum historischen Roman; mit einem Anhang unbekannter Briefe an Gustav Kühne. Ahasvera-Verl., Neuss 1997; Marianne Jacob: Mundt, Clara Maria Regina […]. In: Deutsches Schriftsteller-Lexikon. 1830-1880. M. Akademie Verlag, Berlin 2011, S. 502–516.
    • *[Briefe]
      • Ungedruckte Briefe Luise Mühlbach aus dem „tollen“ Jahre 1848. Hrsg. von Adolf Kohut. In: Das Magazin für die Litteratur des In- und Auslandes. Dresden. Nr. 6, 2. Februar 1889, S. 85–87. (Link)
      • William H. McClain: Clara Mundts Briefe an Hermann Costenoble. In: Archiv für Geschichte des Buchwesens. Band XXII. Frankfurt am Main 1981, Sp. 918–1250.
  • Louise von Gall (1815‒1855)
    • Bio: Margarete Dierks (Hrsg.): „… denn sie ist ganz natürlich“. Louise von Gall – aus Biographie, Briefen und Werken. Ein Beitrag zur Mentalitätsgeschichte. Darmstadt: Liebig  1996 (Darmstädter Schriften, Band 67); Hugh Powell: Louise von Gall. Ihre Welt und ihr Werk. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Marie-Louise Brüggemann. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2009 (Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen, Band 37).
    • *[Briefe] Briefe von Levin Schücking und Louise von Gall. Hrsg. von Reinhold Conrad Muschler. Mit einer biographischen Einleitung von Levin Ludwig Schücking. Leipzig: Grunow 1928.
  • *Amalie Krüger (1816‒1881)
    • [Bio] Katja Münchow: Amalie Krüger (1816-1881). Eine Kindergärtnerin und Mitstreiterin Friedrich Fröbels in der Revolution 1848/49. In: Umbruch 1, S. 361‒404.
  • Malwida von Meysenbug (1816‒1903)
    • [Bio; Gedenkschrift und Bibliographie]: Malwida von Meysenbug zum 100. Todestag. Im Auftrag der Malwida-von-Meysenbug-Gesellschaft hrsg. von Vera Leuschner und Ruth Stummann-Bowert. Kassel 2003 (Jahrbuch der Malwida-von-Meysenburg-Gesellschaft Bd. 2); Werner Broer: Malwida von Meysenbug (1816-1903). Eine „aristokratische Demokratin“. In: Umbruch 1, S. 405‒430; Karin Füllner: Malwida von Meysenbug (1816‒1903). In: Hundt 2002, S. 369‒376; Sabine Hering: Malwida von Meysenbug in Detmold. Daten einer Lebenswende. In: Grabbe-Jahrbuch 7, 1988, S. ?.
    • [Werke]
      • Malwida von Meysenbug: Gesammelte Werke. Herausgegeben von Berta Schleicher. 5 Bde. Stuttgart, Berlin, Leipzig: Deutsche Verlags-Anstalt 1922.
      • Ausgewählte Schriften. Hrsg. von Sabine Hering und Karl-Heinz Nickel. Königstein/Taunus 2000.
      • Florence: Roman aus dem viktorianischen England. Hrsg. von Ruth Stummann-Bowert. Im Auftrag der Malwida-von-Meysenbug-Gesellschaft. Würzburg 2007.
      • Memoiren einer Idealistin. Bd. 1‒2. Hamburg 2011.
    • [Briefe] Malwida von Meysenbug: Briefe an Johanna und Gottfried Kinkel 1849–1885, hrsg. v. Stefania Rossi. Bonn 1982.
  • Mathilde Franziska Anneke (1817‒1884)
    • Bio: Marion Freund: Mathilda Franziska Anneke (1817‒1884). „Ihr Auftreten, ihre Gesten, ihre Redekunst waren einfach großartig“. In: Umbruch 4, S. 13‒60.
    • [Lesebuch] Lesebuch Mathilde Franziska Anneke. Zus.gest. von Enno Stahl. Bielefeld: Aisthesis 2014 (Nylands Kleine Westfälische Bibliothek 49).
    • [Selbstzeugnisse] Mathilde Franziska Anneke in Selbstzeugnissen und Dokumenten. Hrsg. von Maria Wagner. Frankfurt a.M. 1980.
    • [Briefe] „Bleib gesund, mein liebster Sohn Fritz…“ Mathilde Franziska Annekes Briefe an Friedrich Hammacher 1846‒1849. Berlin 2004 (Wissenschaftliche Mitteilungen des Berliner Vereins zur Förderung der MEGA-Edition e.V. H. 4); Michael Knieriem: Mathilde und Fritz Anneke. Dreiunbekannte Briefe aus dem Jahre 1848. In: Beiträge zur Heimatkunde der Stadt Schwelm und ihrer Umgebung. Jahresgabe des Vereins für Heimatkunde Neue Folge, H. 32. Schwelm 1982, S. ?.
  • Emma Herwegh (1817‒1904)
    • Bio: Barbara Rettenmund, Jeannette Voirol: Emma Herwegh: die größte und beste Heldin der Liebe. Zürich 2000; Marion Freund: Emma Herwegh (1817‒1904). Ein Leben für die Freiheit „als das Einzige, was des Kampfes wert ist.“ [im Titel fälschlich „1871“; SVK] In: Umbruch 3, S. 259‒301; Hendrik Stein: „Von der Dichterverehrung zur revolutionären Aktion“ ‒ Zur Rolle Emma Herweghs in der Revolution 1848/49. In: Johanna Ludwig (Hrsg.): Frauen in der bürgerlichen Revolution von 1848/49. Bonn [BMFSFJ] 1998, S. 179‒187.
    • [Briefe und Dokumente, mitediert in] Georg Herwegh: Werke und Briefe. Kritische und kommentierte Gesamtausgabe. Hrsg. von Ingrid Pepperle in Verb. mit Volker Giel, Heinz Pepperle, Norbert Roth und Hendrik Stein. Bielefeld, Bd. 1 2006; Bd. 4 2013; Bd. 5 2005; Bd. 6 2010.
    • *[Prolegomena nach Hundt (2014), S. 71, Anm. 182:] Vgl. Ingrid Pepperle: Einleitung. In: Herwegh, Werke und Briefe, Bd. 5 2005, S. II‒IV.
  • *Henriette Obermüller-Venedey (1817‒1893)
    • Bio: Birgit Bublies-Godau: Henriette Obermüller-Venedey (1817‒1893). Der Weg einer „fanatischen Demokratin“ und frühen Frauenrechtlerin zwischen Französischer Julirevolution und Deutscher Reichsgründung. In: Umbruch 2, S. 473‒518.
    • [Tagebuch; Autobiogr.] Birgit Bublies-Godau (Hrsg.): „Dass die Frauen bessere Democraten, geborene Democraten seyen…“ Henriette Obermüller-Venedey – Tagebücher und Lebenserinnerungen 1817-1871, Karlsruhe: Badenia Verlag 1999 (= Forschungen und Quellen zur Stadtgeschichte, Schriftenreihe des Stadtarchivs Karlsruhe, Bd. 7).
  • Emilie Wüstenfeld (1817‒1874)
    • Bio: Inge Grolle: Johanna Goldschmidt (1806-1884) und Emilie Wüstenfeld (1817-1874). Aufbruch und Wege im Geiste von 1848. In: Umbruch 2, S. 179-220; Inge Grolle: Die freisinnigen Frauen: Charlotte Paulsen, Johanna Goldschmidt, Emilie Wüstenfeld, Bremen 2000.
  • *Bertha Traun-Ronge (1818‒1863)
    • Bio: Inge Grolle: Bertha Traun-Ronge (1818‒1863). In: Hundt 2002, S. 377‒393.
  • Clara Schumann (1819‒1896)
    • [Briefe, zeitgen.] Robert Schumann. Jugendbriefe. Nach den Orig. mitgetheilt von Clara Schumann. Leipzig 1885. Im Anhang: „Auszüge aus Briefen an Clara Schumann.“
    • [Briefe, krit. ed.] Schumann Briefedition. Wissenschaftliche Gesamtausgabe der Briefe von Clara und Robert Schumann. 50 Bde gepl., bisher erschienen: 31 Bde. Köln: Dohr 2008 ff. Link: https://www.schumann-briefedition.de/
  • Louise Otto-Peters (1819‒1895) (Pseudonym: Otto Stern)
    • (siehe auch Louise-Otto-Peters-Gesellschaft)
    • Bio: Irina Hundt: Louise Otto-Peters (1819‒1895). In: Vormärz HB 2020, S. [885]‒895; Johanna Ludwig: Louise Otto (1819‒1895). In: Hundt 2002, S. 395‒413.
    • [Tagebücher] Irina Hundt (Hrsg.): Im Streben „nach Einfluß aufs Ganze“. Louise Ottos Tagebücher aus den Jahren 1849-1857. Beucha: Sax 2010 (= Louise-Otto-Peters-Jahrbuch 3/2009; Louiseum 29).
    • [Werk „Schloss und Fabrik“] [Restituierter Text der urspr. zensierten Ausg.] Louise Otto: Schloß und Fabrik. Roman in 3 Bdn. Leipzig 1846; 2. Aufl. 1869; 3. vollst. Aufl. hrsg. von Johanna Ludwig und Hannelore Rotheburg. Beucha 1997. Vollständige Ausgabe des 1846 zensierten Romans. Hrsg. von der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e. V.. Mit einem Vorwort von Godula Kosack, einer Einführung von Gisela Notz und mit einem Nachwort von Johanna Ludwig. Leipzig: Hentrich & Hentrich Verlag, 2021 [=Zweite aktualisierte und erweiterte Auflage der 3. Aufl. = des LOUISEum 3]
    • [Wiederveröff.] Das Recht der Frauen auf Erwerb. Wiederveröffentlichung der Erstausgabe aus dem Jahr 1866. Mit einer Reminiszenz der Verfasserin und Betrachtungen zu der Schrift aus heutiger Sicht. Im Anhang Wiederveröffentlichung der „Adresse eines Mädchens“ von Louise Otto. Hrsg. von Astrid Franzke, Johanna Ludwig u. Gisela Notz. Universitätsverlag Leipzig: Leipzig 1997 (= LOUISEum 7).
    • *[Prolegomena] Irina Hundt: Erste Ergebnisse bei der Aufarbeitung des Nachlasses von Louise Otto-Peters im Archiv des Deutschen Staatsbürgerinnen-Verbandes e.V. In: LOUISEum 12 (1999), S. 49-52.
    • [Bibliographie] FrauenMediaTurm: Sekundärliteratur zu Louise Otto-Peters (62 S.), PDF: Link
  • *Helena Demuth (1820‒1890)
    • Bio: Heinrich Gemkow: Helena Demuth (1820‒1890). In: Hundt 2002, S. 415‒424.
  • *Johanna Küstner-Fröbel (1820‒?)
    • Bio: Katja Münchow: Johanna Küstner-Fröbel (1820‒?). Für das Recht der Frauen auf Bildung und für einen „besseren Zustand der Gesellschaft“. In: Umbruch 2, S. 253‒290.
  • *Ludmilla Assing (1821‒1880)
    • Bio: Nikolaus Gatter: „Letztes Stück des Telegraphen. Wir alle haben ihn begraben helfen…“ Ludmilla Assings journalistische Anfänge im Revolutionsjahr. In: Internationales Jahrbuch der Bettina-von-Arnim-Gesellschaft Bd. 11/12 (1999/2000), S. [101]‒120; Nikolaus Gatter: „Das Literatenthum im Weiberrock“: Ludmilla Assing, Zeitzeugin, Schriftstellerin, Dokumentaristin der Märzrevolution. In: Johanna Ludwig (Hrsg.): Frauen in der bürgerlichen Revolution von 1848/49. Bonn [BMFSFJ] 1998, S. 188‒196; Nikolaus Gatter: „Gift, geradezu Gift für das unwissende Publicum“. Der diaristische Nachlaß von Karl August Varnhagen von Ense und die Polemik gegen Ludmilla Assings Editionen (1860–1880). Bielefeld 1996; Jutta Dick: Freundinnen. Rahel de Castro, Ludmilla Assing, Ottilie Assing. — In: Menora. Jb. für deutsch-jüdische Geschichte 1997, S. 181–198; Nikolaus Gatter: „Letztes Stück des Telegraphen. Wir alle haben ihn begraben helfen … “ Ludmilla Assings journalistische Anfänge im Revolutionsjahr. — In: Wolfgang Bunzel/Uwe Lemm/Walter Schmitz (Hrsg.): Umbruch der Kulturen. — Die europäischen Revolutionen von 1848/49. Jb. der Bettina-von-Arnim-Gesellschaft 11/12, 1999/2000, S. 101–120.
    • [Briefe] Jutta Dick: Aus den Briefen von Rahel de Castro an Ludmilla Assing. — In: QuerELLES. Jb. für Frauenforschung 3, 1998, S. 281–290;
  • Luise Büchner (1821‒1877)
    • Bio: Cordelia Scharpf: Luise Büchner. A Nineteenth-Century Evolutionary Feminist. Oxford [u.a.] 2008 [dt.: Luise Büchner. Eine evolutionäre Frauenrechtlerin des 19. Jahrhunderts. Oxford [u.a.] 2013].
    • [Sammelwerk] „Feder und Wort sind Euch gegeben, so gut wie dem Manne!“ Studien und Briefe zu Luise Büchners Leben und Werk. Hrsg. von Elke Hausberg und Agnes Schmidt. Darmstadt 2004.
  • Adele Erbe (1824‒1892)
    • Bio: Irina Hundt: Adele Erbe (1824‒1892). An den Anfängen der organisierten Frauenbewegung. In: Umbruch 5, S. 63‒94.
  • *Emilie Emma von Hallberg (1824‒1862)
    • Bio: Erhard Kiehnbaum: Emilie Emma von Hallberg (1824‒1862). Der Freiheit „will ich mich mit ganzer Seele weih’n“. In: Hundt (2002), S. [425]‒445.
    • [Bibliographie] Women Writers of Germany, Austria, and Switzerland. An annotated bio-bibliographical guide. Edited by Elke Frederiksen. Bibliographies and Indexes in Women’s Studies, No. 8. New York [u.a.] 1989, S. 95.
  • *Auguste Scheibe (1824‒1898)
    • Bio: Heiner Thurm: Auguste Scheibe (1824‒1898). „Eine eifrige Anhängerin der Umsturzpartei!“. Fluchthelferin für Verfolgte nach dem Maiaufstand 1849 in Dresden und als „Georgine“ frühe Streiterin für Frauenrechte. In: Umbruch 6, S. 427‒476.
  • Amalie Struve (1824‒1862)
    • Bio: Marion Freund: Amalie Struve (1824‒1862). Revolutionärin und Schriftstellerin ‒ ihr doppelter Kampf um Freiheits- und Frauenrechte. In: Umbruch 2, S. 689‒732.
    • [Schriften; Auswahl] Frauenrechte sind Menschenrechte! Schriften der Lehrerin, Revolutionärin und Literatin Amalie Struve. Hrsg. von Monica Marcello-Müller. Mit einem Geleitwort von Hans Fenske. Herbolzheim 2002 (Frauen in Geschichte und Gesellschaft Bd. 37).
  • *Claire von Glümer (1825‒1906)
    • Bio: Marion Freund: Claire von Glümer (1825‒1906). „Sehr thätig für die radikale Parthei“, eine der „beliebtesten deutschen Novellistinnen“ und „viel gerühmte“ Übersetzerin. In: Umbruch 5, S. 95‒128.
  • *Eva Maria Kurz, geb. Freiin von Brunnow (1826‒1911)
    • Bio: Matthias Slunitschek: Eva Maria Kurz, geb. Freiin von Brunnow (1826‒1911), genannt die „rote Marie“. In: Umbruch 5, S. 181‒232.
  • *Lucie Lenz (vermutlich 1826‒?)
    • Bio: Sylvia Paletschek: Lucie Lenz (vermutlich 1826‒?). Wandlerin zwischen den Welten: Revolutionärin, Agentin, Abenteurerin. In: Umbruch 2, S. 291‒330.
  • Agnes Mathilde Wesendonck, geb. Anges Luckemeyer (1828‒1902)
    • [Bio] Axel Langer, Chris Walton: Minne, Muse und Mäzen. Otto und Mathilde Wesendonck und ihr Zürcher Künstlerzirkel. Zürich: Museum Rietberg 2002.
    • [Bio + Briefe] Friedrich Wilhelm (Freiherr) von Bissing: Mathilde Wesendonck. Die Frau und die Dichterin. Im Anhang: Die Briefe C(onrad) F(erdinand) Meyers an Mathilde Wesendonck. Wien: Schroll 1942. [Siehe auch hier]
  • Marie von Ebner-Eschenbach (1830‒1915)
    • [Krit. Gesamtausgabe] Marie von Ebner-Eschenbach. Kritische Texte und Deutungen. Hrsg. von Karl Konrad Polheim u.a. Bisher 12 Bde. Niemeyer, De Gruyter 1978 ff.
      • Darin: [Tagebücher; krit. ediert und komm.]: Tagebücher 1862–1916. 6 Bde. Berlin u.a.: de Gruyter 1989–1997.
      • Darin: [Briefe; krit. ediert u. komm.]: Marie von Ebner-Eschenbach, Josephine von Knorr: Briefwechsel 1851–1908. 2 Bde. kritische und kommentierte Ausgabe. Herausgegeben von Ulrike Tanzer u.a. Berlin: De Gruyter 2016.
  • Hedwig Dohm (1831‒1919)
    • [Werke] Edition Hedwig Dohm. Hrsg. von Nikola Müller u. Isabel Rohner. Bisher 6 Bde. Berlin: trafo-Verlag 2006 ff.
    • [Komm. Bibliographie] Nikola Müller: “Hedwig Dohm (1831–1919). Eine kommentierte Bibliographie”. Berlin: trafo-Verlag 2000.
  • Wilhelmine von Hillern (1836‒1916)
    • [Kritische Studienausgabe; noch nicht publiziert] Die Geierwally. Textkritische Ausgabe mit Dokumenten zur Erstrezeption. Projektleitung: Katja Mellmann.
  • Minna Cauer (Wilhelmine Theodore Marie Cauer, geb. Schelle, verw. Latzel) (1841–1922)
    • Bio: Dagmar Jank: „Vollendet, was wir begonnen!“ Anmerkungen zu Leben und Werk der Frauenrechtlerin Minna Cauer (1841-1922). Berlin. Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin 1991; Gerlinde Naumann: Minna Cauer. Eine Kämpferin für Frieden, Demokratie und Emanzipation. Berlin (Ost): Der Morgen 1988; Gabriele Braun-Schwarzenstein: Minna Cauer. Dilemma einer bürgerlichen Radikalen. In: Feministische Studien 1 (1984), 3. Jg., S. 99–116.
    • [Egodokumente, zeitgen.] Else Lüders: Minna Cauer. Leben und Werk. Gotha: Perthes 1925.
  • Bertha von Suttner (Bertha Sophia Felicita Kinsky von Wchinitz und Tettau [Geburtsname]; Bertha Sophia Felicita Freifrau von Suttner; B. Oulot [Pseudonym]; Jemand [Pseudonym]) (1843–1914)
    • [Bio] Brigitte Hamann: Bertha von Suttner. Ein Leben für den Frieden. München: Piper 2006 (1. Aufl. 1986); Laurie R. Cohen (Hrsg.): »Gerade weil Sie eine Frau sind …«. Erkundungen über Bertha von Suttner, die unbekannte Friedensnobelpreisträgerin. Wien: Braumüller 2005; Maria Enichlmair: Abenteurerin Bertha von Suttner. Die unbekannten Georgien-Jahre 1876 bis 1885. 1. Aufl. Roesner 2005; Christian Götz : Die Rebellin, Bertha von Suttner. Botschaften für unsere Zeit. Elsdorf: Klein & Blechinger 1996; Internationaler Bertha-von-Suttner-Verein (Hrsg.): Friede, Fortschritt, Frauen. Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner auf Schloß Harmannsdorf. Bertha-von-Suttner-Symposium. Wien: Lit. 2007 (= Austria: Forschung und Wissenschaft : Philosophie 7); Beatrix Kempf: Bertha von Suttner. Schriftstellerin – Politikerin – Pazifistin. München: Heyne 1987 (= Heyne-Biographien 149)
    • [Auswahl Quellen + Egodok.] Gisela Brinker-Gabler (Hrsg.): Kämpferin für den Frieden: Bertha von Suttner. Lebenserinnerungen, Reden und Schriften ; eine Auswahl. Frankfurt am Main: Fischer 1982 (= Fischer : Die Frau in der Gesellschaft 2053); Fritz Böttger (Hrsg.): Lebenserinnerungen. Mit zeitgenössischen Abbildungen. Berlin: Verlag der Nation 1968.
    • **[Werke] Bertha von Suttner: Die Waffen nieder! Eine Lebensgeschichte. Erstausgabe 1889[, heute in unzähligen Neuauflagen und Übersetzungen, aber m.W.n. noch nicht in kritischer Edition vorliegend; SVK 31.10.22].
  • Helene Lange (1848-1930)
    • Bio: Marie Bousset: Helene Lange. eine prophetische Persönlichkeit. Göttingen 1933; Dorothea Frandsen: Helene Lange. Ein Leben für das volle Bürgerrecht der Frau. Freiburg i. Br.: Herder 1980 / Oldenburg: Isensee 1999.
    • [Bibliographie]: Hiltrud Schroeder: Helene Lange. Bibliographie. Königstein/Taunus: Helmer 1997.
    • [Komm. Texte] Caroline Hopf, Eva Matthes (Hrsg.): Helene Lange und Gertrud Bäumer. Ihr Beitrag zum Erziehungs- und Bildungsdiskurs vom Wilhelminischen Kaiserreich bis in die NS-Zeit. Kommentierte Texte. Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt 2003.
    • [Briefe] Emmy Beckmann (Hrsg.): Was ich hier geliebt. Helene Lange. Mit einem Lebensbild von Gertrud Bäumer. Tübingen: Wunderlich 1957 (vergriffen).
    • [Texte] [Nachdrucke] Helene Lange: Lebenserinnerungen (1922 / Leipzig, Frankfurt 2011); Die Taktik der Suffragettes (1913 / Leipzig 2017); Entwickelung und Stand des höheren Mädchenschulwesens in Deutschland (1893 / Norderstedt 2017); Higher Education of Women in Europe (1890 / Bremen 2010 / Norderstedt 2017); Frauenbildung (1889 / Bremen 2010; 2011 / Norderstedt 2016); Die Frauenbewegung in ihren gegenwärtigen [/modernen] Problemen (Leipzig 1. Aufl. 1908; 2. Aufl. 1914; 3. Aufl. 1924 / Münster 1980 / Hamburg 2012)
  • Else Sohn-Rethel (1853–1933)
    • [Egodokumente] Else Sohn-Rethel: Ich war glücklich, ob es regnete oder nicht. Lebenserinnerungen. Hrsg. von Hans Pleschinski. München: Beck 2016.
  • Charlotte Niese (Pseudonym „Lucian Bürger“) (1854‒1935)
    • Bio: Volker Griese: Charlotte Niese – Plöner Bürgerin, Heimatschriftellerin und Bestsellerautorin. Jahrbuch für Heimatkunde im Kreis Plön, Plön 2010. S. 208–222.
  • Hedwig Pringsheim (1855‒1942)
    • [Tagebücher; offenbar zeichengetreu] Hedwig Pringsheim, Cristina H (Hrsg. u. Komm.): Hedwig Pringsheim: Tagebücher. ) Bde. Göttingen: Wallstein 2013‒2021.
  • Marie Stritt (1855‒1928)
    • [Bio + Autobiogr.] Elke Schüller: Marie Stritt. Eine kampffrohe Streiterin“ in der Frauenbewegung (1855-1928). Mit dem erstmaligen Abdruck der unvollendeten Lebenserinnerungen von Marie Stritt eingeleitet und redigiert von Kerstin Wolff. Herausgegeben vom Archiv der deutschen Frauenbewegung. Königstein im Taunus: Ulrike Helmer 2005.
  • Anita Augspurg (1857‒1943)
    • [Bio] [folgt]
    • [Studienausg.] Rechtspolitische Schriften. Kommentierte Studienausgabe. Hrsg. von Christiane Henke. Köln: Böhlau 2013 (Rechtsgeschichte und Geschlechterforschung 16).
  • Emma Ihrer, geb. Emma Rother (1857‒1911)
    • [Bio] [folgt]
  • Clara Josephine Zetkin, geb. Eißner (1857‒1933)
    • Bio: Gilbert Badia: Clara Zetkin. Eine neue Biographie. Berlin: Dietz 1994; Luise Dornemann: Clara Zetkin. Leben und Wirken. 9., überarb. Aufl. Berlin: Dietz 1989 (1. Aufl. 1957); Florence Hervé (Hrsg.): Clara Zetkin oder: Dort kämpfen, wo das Leben ist. 4. akt. u. erw. Aufl. Berlin: Dietz 2020 (1. Aufl. 2007); Tânia Puschnerat: Clara Zetkin. Bürgerlichkeit und Marxismus. Eine Biographie. Essen: Klartext 2003.
    • [Texte]: Clara Zetkin: Ich will dort kämpfen, wo das Leben ist. Eine Auswahl von Schriften und Reden. Berlin: Dietz 1955; Ausgewählte Reden und Schriften. 3 Bände. Berlin: Dietz 1957–1960.
    • [Briefe] Clara Zetkin, Marga Voigt (Hrsg.): Die Kriegsbriefe (1914–1918). Band 1: Die Briefe 1914–1933. (Insg. 3 Bde. geplant) Berlin: Dietz 2016.
  • Gabriele Reuter (Gabriele Elise Karoline Alexandrine Reuter) (1859‒1941)
    • [Bio] Faranak Alimadad-Mensch: Gabriele Reuter. Porträt einer Schriftstellerin. Bern: Lang 1984; Annette Seemann: Gabriele Reuter : Leben und Werk einer geborenen Schriftstellerin (1859–1941). [Wiesbaden]: Weimarer Verlagsgesellschaft [2016].
    • [Werke, Studienausgabe, neu ed.] Gabriele Reuter: Aus guter Familie. Leidensgeschichte eines Mädchens. Studienausgabe mit Dokumenten herausgegeben von Katja Mellmann. Bd. I: Text, Bd. II: Dokumente. Marburg/Lahn: TransMIT 2006) (Erstdruck 1895); Gabriele Reuter: Das Tränenhaus (1908; komm. Neuausgabe 2013)
  • Louise Dumont (1862‒1932)
  • *Selma von der Heydt (1862‒1944)
    • [Briefe, unveröff. Masterthesis, Berg. Univ. Wuppertal] Ufa Bifolchi: Briefe Selma von der Heydts an ihren Sohn Eduard. Eine Edition.
  • Ricarda Octavia Huch (Pseudonym: Richard Hugo) (1864‒1947)
    • Bio: [zahlreiche; folgt] siehe auch: http://www.ricarda-huch.com/
    • [Briefe] Anne Gabrisch (Hrsg.): Du, mein Dämon, meine Schlange … Briefe an Richard Huch (1887–1897). Nach dem handschriftlichen Nachlass. Göttingen: Wallstein-Verlag 1998.
    • [Briefe; Texte] Mein Herz, ein Löwe: Briefe und Schriften. Ausgewählt und eingeleitet von Katrin Lemke. Weimar: Weimarer Verlagsgesellschaft 2015.
    • [Tagebuch] Ricarda Huch: Frühling in der Schweiz. Jugenderinnerungen. Zürich: Atlantis-Verlag 1938 und Stuttgart: Reclam 1982; Ricarda Huch: Mein Tagebuch. Weimar: Spiegel-Verlag 1946.
  • Lily Braun (geboren als Amelia Jenny Emilie Klothilde Johanna von Kretschmann, verh. Lily von Gizycki) (Pseudonyme: Lilly von Kretschman, Lily von Gizycki) (1865‒1916)
    • Bio: Dieter Borkowski: Rebellin gegen Preußen. Das Leben der Lily Braun. Frankfurt am Main: Fischer TB 1984; Ute Lischke: Lily Braun, 1865-1916. German writer, feminist, socialist. Rochester, NY , Woodbridge, Suffolk: Camden House 2000.
    • [Werke] [bisher nur Nach- und Neudrucke ermittelt]
    • [Briefe] [bisher keine Ausgabe bekannt]
  • Elsa Bernstein (1866‒1949)
    • [Werke; Studienausgabe; geplant] Dämmerung (1893), Wir Drei (1893), Maria Arndt (1908).
  • Käthe Kollwitz (geb. Schmidt) (1867–1945)
    • [Nachlass] Berlin, Akademie der Künste, Archiv, Käthe-Kollwitz-Archiv (https://archiv.adk.de/bigobjekt/15142)
    • [insg. drei Museen: Käthe-Kollwitz-Museum Berlin, Käthe Kollwitz Museum Köln, Käthe Kollwitz Haus Moritzburg]
    • [Tagebücher] Die Tagebücher 1908–1943. Hrsg. Jutta Bohnke-Kollwitz. Siedler, Berlin 1989, ISBN 3-88680-251-5; gleichzeitig DDR-Ausgabe: Akademie-Verlag. Erweiterte Neuausgabe btb, München 2007.
    • [Briefe] Briefe an den Sohn 1904–1945. Hrsg. Jutta Bohnke-Kollwitz. Berlin: Siedler 1992.
    • [Werke] Käthe Kollwitz. Meisterwerke der Zeichnung. Käthe Kollwitz Museum Köln. Köln: DuMont 1995; Aus meinem Leben. Ein Testament des Herzens. Zeichnungen von Käthe Kollwitz, Vorwort v. Hans Kollwitz. Erstausgabe. München: Paul List, München 1957; wieder: Freiburg: Herder 1992, zuletzt 2006.
    • [Kataloge] Gudrun Fritsch, Pay Matthis Karstens (Hrsg.): Mahnung und Verlockung. Die Kriegsbildwelten von Käthe Kollwitz und Kata Légrády. Ausstellungskatalog Käthe-Kollwitz-Museum Berlin. Berlin 2014; Herwig Guratzsch (Hrsg.): Käthe Kollwitz: Druckgraphik, Handzeichnungen, Plastik. Wilhelm-Busch-Museum Hannover, Deutsches Museum für Karikatur und Kritische Grafik, 2.9.-28.10.1990; Museum Ostdeutsche Galerie Regensburg, 15.11.1990-20.1.1991. Stuttgart : Hatje 1990; Käthe-Kollwitz-Museum Berlin (Hrsg.): Käthe Kollwitz und ihre Freunde. Berlin: Lukas Verlag 2017.
    • [Werküberblick] Hannelore Fischer (Hrsg.): Käthe Kollwitz. Der Werküberblick 1888—1942, deutsch/englisch. München: Hirmer 2022.
  • Else Lasker-Schüler (1869‒1945)
    • [Kritische Ausgabe] Werke und Briefe. 11 Bde. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1996‒2010.
    • [Komm. Studienausg.] Else Lasker-Schüler: Die Gedichte. Hrsg. und komm. von Gabriele Sander. Reclam: Stuttgart 2016.
  • Helene Stöcker (1869‒1943)
    • [Bio] Rolf von Bockel: Philosophin einer neuen Ethik: Helene Stöcker 1869-1943. Hamburg: Brormann & von Bockel 1991; Christl Wickert: Helene Stöcker 1869-1943 – Frauenrechtlerin, Sexualreformerin und Pazifistin: Eine Biographie. Berlin: Dietz 1991; Gudrun Hamelmann: Helene Stöcker, der ‚Bund für Mutterschutz‘ und ‚Die Neue Generation‘. Frankfurt am Main: Haag 1998.
  • Rosa Luxemburg (Rozalia Luxenburg) (1871‒1919)
    • [Werke] Gesammelte Werke. 7 Teile in 9 Bdn. Bd. 1‒5 hrsg. unter der Leitung von Günter Radczun und Annelies Laschitza. Berlin: Karl Dietz Verlag 1970‒1975. Zudem zwei Ergänzungsbände (Band 6, 2014 hrsg. von Annelies Laschitza und Eckhard Müller), (Band 7, 2017 hrsg. von Annelies Laschitza und Eckhard Müller).
    • [Pol. Schriften] Ossip K. Flechtheim (Hrsg.): Rosa Luxemburg: Politische Schriften. 3 Bde. Frankfurt am Main: Europäische Verlagsanstalt 1966; Günter Regneri (Hrsg.): Rosa Luxemburg. Schriften und Reden. Berlin: Heptagon 2006.
    • [Briefe] Gesammelte Briefe (6 Bde), hrsg. von Annelies Laschitza. Berlin: Karl Dietz Verlag 1982‒1993; Vanessa Bacher (Hrsg.): Rosa Luxemburg. Briefe aus dem Gefängnis. Weitra: Verlag Bibliothek der Provinz 2012.
    • [Briefe & Dokumente] Charlotte Beradt (Hrsg.): Rosa Luxemburg im Gefängnis. Briefe und Dokumente aus den Jahren 1915–1918. Frankfurt am Main: Fischer 1973; Frederik Hetmann (Hrsg.): Rosa Luxemburg. Ein Leben für die Freiheit – Reden, Schriften, Briefe. Frankfurt am Main: Fischer 1980.
  • Käthe Hadlich (1872‒1960)
  • Gertrud Bäumer (1873‒1954)
    • [Bio + Texte] Marie Luise Bach: Gertrud Bäumer. Biographische Daten und Texte zu einem Persönlichkeitsbild. Mit einem Vorwort von Line Kossolapow. Weinheim: Deutscher Studien Verlag 1989.
    • [Briefe] Emmy Beckmann (Hrsg.): Was ich hier geliebt. Helene Lange. Mit einem Lebensbild von Gertrud Bäumer. Tübingen: Wunderlich 1957 (vergriffen).
    • [Komm. Texte] Caroline Hopf, Eva Matthes (Hrsg.): Helene Lange und Gertrud Bäumer. Ihr Beitrag zum Erziehungs- und Bildungsdiskurs vom Wilhelminischen Kaiserreich bis in die NS-Zeit. Kommentierte Texte. Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt 2003.
  • *Annemarie von Nathusius (1874‒1926)
    • Bio: Ruth Stummann-Bowert: „Es leuchtet meine Liebe“. Annemarie von Nathusius (1874–1926). Eine adlige Rebellin. Biographie und Werk. Würzburg: Königshausen & Neumann 2011.
  • Hanna Wolfskehl (1878‒1946)
    • [Briefwechsel; Studienausgabe] Von Menschen und Mächten. Stefan George, Karl und Hanna Wolfskehl: Der Briefwechsel 1892-1933. Hrsg. im Auftrag der Stefan George-Stiftung von Birgit Wägenbaur und Ute Oelmann. München: C. H. Beck 2015.
  • Katharina von Kardorff-Oheimb (1879–1962)
    • Bio: Cornelia Baddack: Katharina von Kardorff-Oheimb (1879–1962) in der Weimarer Republik. Unternehmenserbin, Reichstagsabgeordnete, Vereinsgründerin, politische Salonnière und Publizistin. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2016.
  • Gerty von Hofmannsthal (1880–1959)
    • Hugo und Gerty von Hofmannsthal – Hermann Bahr. Briefwechsel 1891-1934. Hrsg. und komm. von Elsbeth Dangel-Pelloquin. Göttingen: Wallstein 2013.
  • Grete Gulbransson (1882‒1934)
    • [Tagebücher; krit. Edition] Tagebücher. Hrsg. und komm. von Ulrike Lang. Hrsg. im Auftr. des Forschungsinstituts „Brenner-Archiv“ der Universität Innsbruck. Bisher 4 Bde. Frankfurt a.M., Basel: Stroemfeld 1998 ff.
  • Thea Sternheim (1883‒1971)
    • [Tagebücher] Tagebücher 1903-1971. Hg. und ausgewählt von Thomas Ehrsam und Regula Wyss i. A. der Heinrich Enrique Beck-Stiftung. 5 Bde. Göttingen: Wallstein 2002‒2011.
    • [Briefwechsel; Briefe; Tageb.] Gottfried Benn – Thea Sternheim. Briefwechsel und Aufzeichnungen. Mit Briefen und Tagebuchauszügen Mopsa Sternheims. Hrsg. von Thomas Ehrsam. Göttingen: Wallstein 2004.
  • Emmy Hennings (1885‒1948)
    • [Kommentierte Studienausgabe] Werke und Briefe. Hrsg. i.A. des Schweizerischen Literaturarchivs und des Vereins zur Förderung des Schweizerischen Literaturarchive. Bisher 3 Bde. Göttingen 2016 ff.
  • Tilly Wedekind (1886‒1970)
    • [Briefwechsel; krit. Edition] Frank und Tilly Wedekind: Briefwechsel (1905-1918). Bd. I: Briefe. Hrsg. und mit einem Essay von Hartmut Vinçon unter Mitarb. von Miroslav Brei, Wolfgang Finn, Martin Hahn, Inge Opitz und Katharina Penner. Bd. II: Kommentar. Hrsg. und mit einer Einleitung von Hartmut Vinçon unter Mitwirkung von Elke Astermühl und Wolfgang Finn. Göttingen: Wallstein 2018.
  • Maria Benemann (1887‒1980)
    • [kritisch ed. Lyrik; Dissertationsprojekt an der Freien Universität Berlin; noch nicht abgeschlossen] Laura Basten: Auswahledition Lyrik aus dem Nachlass.
    • [Werke – Neuauflage; geplant]
  • Vicky Baum (Hedwig Baum [eigentlicher Name]; Hedwig Lert [Ehename]; Vicki Prels [Ehename]; Vicki Prels-Baum; Frau Lorl [Pseudonym]; auch andere Schreibweisen (Vicky, Wicki …)) (1888‒1960)
    • [folgt]
  • Nelly Sachs (geb. Leonie Sachs) (1891–1970)
    • [Bio] Ruth Dinesen: Nelly Sachs. Eine Biographie. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1992; Aris Fioretos: Flucht und Verwandlung – Nelly Sachs, Schriftstellerin, Berlin – Stockholm. Ein Katalogbuch mit etwa 400 Bildern. Übers. Paul Berf. Berlin: Suhrkamp 2010; Daniel Pedersen: Nelly Sachs. 3. Aufl., Text + Kritik, München 2017.
    • [Briefe] Ruth Dinesen, Helmut Müssener (Hrsg.): Briefe der Nelly Sachs. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1984.
    • [Briefwechsel] Barbara Wiedemann (Hrsg.): Paul Celan – Nelly Sachs. Briefwechsel. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1993 und 1996 als TB; Bernhard Albers (Hrsg.): Karl Schwedhelm – Nelly Sachs. Briefwechsel und Dokumente. Aachen: Rimbaud 1998; Hilde Domin / Nelly Sachs: Briefwechsel. Hrsg. und mit einem Nachwort versehen von Nikola Herweg und Christoph Willmitzer. Marbach a. N. 2016.
    • [Werke] Nelly Sachs – Werke. Kommentierte Ausgabe in vier Bänden. Berlin: Suhrkamp. 2010–2011. Bd. I: Gedichte 1940–1950. Hrsg. von Matthias Weichelt. 2010; Bd. II: Gedichte 1951–1970. Hrsg. von Ariane Huml und Matthias Weichelt. 2010; Bd. III: Szenische Dichtungen. Hrsg. von Aris Fioretos. 2011; Bd. IV: Prosa und Übertragungen. Hrsg. von Aris Fioretos. 2010.
  • Edith Stein (Teresia Benedicta a Cruce OCD, Teresia Benedicta vom Kreuz [Ordensname]) (1891‒1942)
    • [Lexikon] Marcus Knaup, Harald Seubert (Hrsg.) unter Mitarbeit von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Martin Hähnel und René Raschke: Edith-Stein-Lexikon. Freiburg im Breisgau: Herder 2017.
    • [kritisch ed. Gesamtausgabe] Edith Stein Gesamtausgabe (ESGA). Hrsg. vom Provinzialat des Teresianischen Karmel in Deutschland unter wiss. Mitarbeit von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz. 27 Bde. Freiburg im Breisgau: 2000‒2014. Texte digital: Link
  • Elisabeth Salomon (1893‒1958)
    • [Historisch-kritisch edierter Briefwechsel] Friedrich Gundolf und Elisabeth Salomon, Briefwechsel 1914‒1931. Hrsg. von Gunilla Eschenbach und Helmuth Mojem. Berlin, München, Boston: De Gruyter 2015.
  • Gertrud Kolmar (1894‒1943)
    • [kritisch ed. Dramen; Studienausg.] Die Dramen. Hrsg. von Regina Nörtemann. Göttingen: Wallstein 2005.
    • [kritisch ed. Lyrik; Studienausg.] Das lyrische Werk. 3 Bände. Hrsg. von Regina Nörtemann. Göttingen: Wallstein 2003.
    • [Briefe] Briefe. Hrsg. von Johanna Woltmann, bearb. von Johanna Egger. Göttingen: Wakllstein 2014.
  • *Elisabeth Langgässer (1899–1950)
    • [folgt]

***

20. Jahrhundert

  • Anna Seghers (1900‒1983)
    • [Werkausgabe] Bisher 13 von 21 Bdn. erschienen. Hrsg. von Helen Fehervary und Bernhard Spies. Berlin: Aufbau 2000 ff.
  • Rose Ausländer (1901‒1988)
    • [Werke; Leseausgabe] Werke. Gesammelte Werke in sieben Bänden und einem Nachtragsband. Hrsg. von Helmut Braun. Frankfurt a. M.: Fischer 1984‒1988.
    • [kritisch ed. Lyrik; Dissertationsprojekt an der Berg. Univ. Wuppertal; noch nicht abgeschlossen] Annkathrin Sonder: Textkritische Edition und Interpretation unveröffentlichter Gedichte aus Rose Ausländers Nachlass.
  • Marieluise Fleißer (1901–1974)
    • [Nachlass u. Bibliothek] Stadtarchiv Ingolstadt, Marieluise-Fleißer-Archiv (Link)
    • [Gesellschaft] Marieluise-Fleißer-Gesellschaft Ingolstadt e.V. (Siehe auch: Link )
    • [Bio] Günther Rühle (Hrsg.): Materialien zum Leben und Schreiben der Marieluise Fleißer. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1973; Moray McGowan: Marieluise Fleisser. München: Beck 1987; Maria E. Müller, Ulrike Vedder (Hrsg.): Reflexive Naivität. Zum Werk Marieluise Fleißers. Berlin: E. Schmidt 2000; Carl-Ludwig Reichert: Marieluise Fleißer. München: DTV 2001; Elfi Hartenstein, Annette Hülsenbeck: Marieluise Fleißer – Leben im Spagat. Berlin: edition ebersbach 2001; Hiltrud Häntzschel: Marieluise Fleißer: Eine Biographie. Frankfurt am Main: Insel 2007 [dazu: Klaus Gültig: Irrtümer und eine ehrenrührige Unterstellung – Korrekturen zu Hiltrud Häntzschels Publikationen über Marieluise Fleißer. In: Schriftenreihe der Marieluise-Fleißer-Gesellschaft. Heft 7. Ingolstadt 2009]; Lena Panzer-Selz: Marieluise Fleißer in Ingolstadt. Heidelberg: Morio-Verlag 2016.
    • [Briefe] Günter Rühle (Hrsg.): Marieluise Fleißer – Briefwechsel 1925–1974. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2001.
    • [Werke] Günther Rühle (Hrsg.): Marieluise Fleißer: Gesammelte Werke. Vier Bde. Frankfurt a. M. 1972, 1989.
  • Marie Luise Kaschnitz (Marie Luise Freifrau Kaschnitz von Weinberg, geb. Freiin von Holzing-Berstett) (1901–1974)
    • [Bio] Dagmar von Gersdorff: Marie Luise Kaschnitz. Eine Biographie. Frankfurt am Main: Insel 1992.
    • [Tagebücher] Marie Luise Kaschnitz: Tagebücher aus den Jahren 1936–1966. Hrsg. von Christian Büttrich, Marianne Büttrich und Iris Schnebel-Kaschnitz. 2 Bde. Frankfurt am Main: Insel 2000.
    • [Werke] Marie Luise Kaschnitz: Gesammelte Werke. 7 Bde. Frankfurt am Main: Insel 1981–1989.
  • Irmgard Keun (1905–1982)
    • [Werke; Nachdruck] Irmgard Keun: Das kunstseidene Mädchen. Roman. Nach dem Erstdruck von 1932, mit einem Nachwort und Materialien hrsg. von Stefanie Arend und Ariane Martin. Berlin: Claassen 2005.
    • [Dokumente] Irmgard Keun 1905 / 2005. Deutungen und Dokumente. Hg. von Stefanie Arend und Ariane Martin. Bielefeld: Aisthesis 2005 [2. Aufl. 2008].
  • Mopsa Sternheim (Elisabeth Dorothea Löwenstein) (1905‒1954)
    • [Briefe; Tageb.] Gottfried Benn – Thea Sternheim. Briefwechsel und Aufzeichnungen. Mit Briefen und Tagebuchauszügen Mopsa Sternheims. Hrsg. von Thomas Ehrsam. Göttingen: Wallstein 2004.
  • Hannah Arendt (1906‒1975)
    • [Historisch-Kritische Edition; Hybrid] Kritische Gesamtausgabe. 17 Bde. in 18 TB. 2019 ff. (Digital: Hannah Arendt Digital. Kritische Gesamtausgabe. Link).
  • Mascha Kaléko (1907–1975)
    • [Gesamtausgabe] Mascha Kaléko: Sämtliche Werke und Briefe in vier Bänden. Bd. 1: Werke. Bd. 2: Briefe 1932-1962. Bd. 3: Briefe 1963-1975. Bd. 4: Kommentar. Hrsg. und komm. von Jutta Rosenkranz. München: Dt. Taschenbuch-Verl. 2012.
  • *Annemarie Schwarzenbach (1908–1942)
    • [folgt]
  • Hilde Domin (geb. Hildegard Dina Löwenstein, verh. Hilde Palm) (1909–2006)
    • [Briefwechsel] Hilde Domin: Die Liebe im Exil. Briefe an Erwin Walter Palm aus den Jahren 1931–1959. Herausgegeben von Jan Bürger und Frank Druffner unter Mitarbeit von Melanie Reinhold. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2009; Hilde Domin / Nelly Sachs: Briefwechsel. Hrsg. und mit einem Nachwort versehen von Nikola Herweg und Christoph Willmitzer. Marbach a. N. 2016.
    • [Werke] [folgt]
  • Alice Schmidt (1916–1983)
    • [Tagebücher] Alice Schmidt: Tagebuch aus dem Jahr 1954. Hrsg. von Susanne Fischer. Mit einem Vorwort von Jan Philipp Reemtsma. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2005; Alice Schmidt: Tagebuch aus dem Jahr 1955. Mit zahlreichen Abbildungen. Hrsg. von Susanne Fischer. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2008; Alice Schmidt: Tagebuch aus dem Jahr 1956. Hrsg. von Susanne Fischer. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2011.
    • [Fotografien] ScwarzWeißAufnahme. Fotografien von Arno und Alice Schmidt aus drei Jahrzehnten. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Janos Frecot. Eine Edition der Arno Schmidt Stiftung im Suhrkamp Verlag. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2009.
  • *Jenny Aloni (geb. Jenny Rosenbaum) (1917‒1993)
    • [krit. Edition, unveröff. Masterthesis an der Berg. Univ. Wuppertal] Kathrin Fuest: Jenny Alonis Gedichttagebücher. Kommentierte kritische Edition.
  • Ilse Aichinger (1921‒2016)
    • [Bibliographie] Andreas Dittrich: dial. das digitale ilse aichinger literaturverzeichnis (Stand: 3.11.2022; Zugriff: 4.11.2022) http://dial.aichingerhaus.at/
    • [Interviews] Es muss gar nichts bleiben. Interviews 1952–2005. Hrsg. von Simone Fässler. Wien: Edition Korrespondenzen 2011.
    • [Briefe] Helga und Ilse Aichinger: »Ich schreib für Dich und jedes Wort aus Liebe«: Briefwechsel, Wien-London 1939–1947. Hrsg., komm. u. m. e. Nachwort von Nikola Herweg. Wien: Edition Korrespondenzen 2021; »halten wir einander fest und halten wir alles fest!«. Der Briefwechsel Ingeborg Bachmann – Ilse Aichinger und Günter Eich, Hrsg., komm. u. m. e. Nachwort von Irene Fußl und Roland Berbig. Berlin: Suhrkamp/Piper 2021.
    • [Werke] Ilse Aichinger. Werke in acht Bänden. Frankfurt am Main: S. Fischer 1991. (Taschenbuchausgabe 2015); Aufruf zum Mißtrauen: Verstreute Publikationen 1946–2005. Hrsg. von Andreas Dittrich. Frankfurt am Main: S. Fischer 2021.
  • Ingeborg Drewitz (geb. Neubert) (1923–1986)
    • [Dokumente] Titus Häussermann, Bernhard Drewitz (Hrsg.): Ingeborg Drewitz: Materialien zu Werk und Wirken. Stuttgart: Radius-Verlag 1983. Völlig überarb., erw. u. akt. 2. Aufl. Radius 1988.
    • *[Rest folgt]
  • Friederike Mayröcker (1924–2021)
    • [Gedichte] Friederike Mayröcker: Gesammelte Gedichte 1939-2003. Hrsg. von Marcel Beyer. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2004.
  • Ingeborg Bachmann (1926‒1973)
    • [Egodokumente] Ingeborg Bachmann: „Male oscuro“. Aufzeichnungen aus der Zeit der Krankheit. Traumnotate, Briefe, Brief- und Redeentwürfe. Hrsg. von Isolde Schiffermüller und Gabriella Pelloni. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2017.
    • [Kritische Werkausgabe] Die Werke und Briefe Ingeborg Bachmanns (Salzburger Edition). Hrsg. von Hans Höller und Irene Fußl. Unter Mitarb. von Silvia Bengesser und Martin Huber. Ein Editionsprojekt am Literaturarchiv Salzburg. Mit Unterstützung des Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek. Bisher 5 Bde. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 2017 ff.
    • [Krit. Ausg.] „Todesarten“-Projekt. Kritische Ausgabe. Hrsg. von Robert Pichl, Monika Albrecht, Dirk Göttsche. München: Piper Verlag 1995.
  • Anne Frank (1929–1945)
    • [Gesamtausg.] Anne Frank: Gesamtausgabe. Tagebücher – Geschichten und Ereignisse aus dem Hinterhaus – Erzählungen – Briefe – Fotos und Dokumente. Hrsg. vom Anne-Frank-Fonds, Basel. Aus dem Niederländischen von Mirjam Pressler. Mit Beiträgen von Gerhard Hirschfeld, Mirjam Pressler und Francine Prose. Frankfurt am Main: Fischer 2015.
  • Christa Wolf (1929–2011)
    • [Briefe] Christa Wolf: Man steht sehr bequem zwischen allen Fronten. Briefe 1952-2011. Hrsg. von Sabine Wolf. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2016.
    • [Briefwechsel] Brigitte Reimann, Christa Wolf: Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen und Tagebüchern 1963-1973. Hrsg. von Angela Drescher. 1., erw. Neuaufl. Berlin: Aufbau: 1999.
  • Brigitte Reimann (1933-1973)
    • [Briefwechsel] Brigitte Reimann, Christa Wolf: Sei gegrüßt und lebe. Eine Freundschaft in Briefen und Tagebüchern 1963-1973. Hrsg. von Angela Drescher. 1., erw. Neuaufl. Berlin: Aufbau: 1999.
  • Sarah Kirsch (Ingrid Hella Irmeline Kirsch, geb. Bernstein) (1935–2013)
    • [Bio] Herlinde Koelbl: Sarah Kirsch. In: Im Schreiben zu Haus – Wie Schriftsteller zu Werke gehen – Fotografien und Gespräche. München: Knesebeck Verlag 1998, S. 22–27.
    • [Briefwechsel] Sarah Kirsch, Christa Wolf: „Wir haben uns wirklich an allerhand gewöhnt.“ Der Briefwechsel. Hrsg. von Sabine Wolf unter Mitarbeit von Heiner Wolf. Berlin: Suhrkamp 2019.
    • [Werke] Gesamtausgabe, 5 Bde im Schuber. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt München (DVA) und Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv) 1999; Sämtliche Gedichte. 2. Aufl. München: DVA 2005; Moritz Kirsch (Hrsg. u. Nachw.): Freie Verse: 99 Gedichte – Mit 19 bislang unveröffentlichten Gedichten. Zürich: Manesse Verlag 2020.
  • Gisela Elsner (1937‒1992)
    • [Werkausgabe, teilw. kritisch ediert] Gisela Elsner-Werkschau. Hrsg. von Christine Künzel. Bisher 11 Bde. Berlin: Verbrecher-Verlag 2002 ff.

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Digitale Editionen

Digitale Editionen von nachgelassenen Schriften von Frauen oder digitale Editionen, in denen mindestens zu einem nicht unerheblichen Anteil Schriften von Frauen ediert wurden, werden hier genannt. Werden maßgeblich Texte einzelner Frauen ediert, werden sie in der unten folgenden Übersicht analoger Editionen erneut aufgeführt.

Gesamtausgaben

Briefeditionen

Inventare

  • Das Bücherinventar der Elisabeth von Calenberg: Edition und Anmerkungen. Link: https://diglib.hab.de/edoc/ed000082/start.htm
    Hrsg. von Eva Schlotheuber und Gabriele Haug-Moritz unter Mitarb. von Anna Durwen, Eva Glaser und Stephanie Moisi. Wolfenbüttel: Herzog August Bibliothek, 2011.


Quellen

DatengeberInnen

Die Bibliographie wurde erstellt auf Grundlage eigener Recherchen und folgender Publikationen und Kataloge:

Kaum erfasst sind hier die Werke von Komponistinnen. Für einen ersten Einblick sei auf die Website der Musikwissenschaftlerin Susanne Wosnitzka verwiesen. Vgl. zudem das Lexikon europäischer Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts des Sophie-Drinker-Instituts.

Ebenso Desiderat ist die Aufarbeitung von Frauen am und im Theater. Vgl. für erste Einblicke: Susanne Kord: Ein Blick hinter die Kulissen. Deutschsprachige Dramatikerinnen im 18. und 19. Jahrhundert. Stuttgart: Metzler 1992; Anne Fleig: Handlungs-SpielRäume. Dramen von Autorinnen im Theater des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Würzburg: Königshausen & Neumann 1999.


Kurztitel

Oft zitierte Literatur:

Hundt 2002 = Irina Hundt (Hrsg.): Vom Salon zur Barrikade. Frauen der Heinezeit. Mit einem Geleitwort von Joseph A. Kruse. Stuttgart/Weimar 2002.

Ujma 2009 = Christina Ujma (Hrsg.): Wege in die Moderne. Reiseliteratur von Schriftstellerinnen und Schriftstellern des Vormärz. (ForumVormärzForschung 2008, 14. Jg.). Bielefeld 2009.

Vormärz HB 2020 = Norbert Otto Eke im Auftrag des Forum Vormärz Forschung (Hrsg.): Vormärz-Handbuch. Bielefeld: Aisthesis Verlag 2020.

Umbruch = Akteure eines Umbruchs: Männer und Frauen der Revolution von 1848/49, Bd. 1 (hrsg. von Helmut Bleiber, Walter Schmidt, Susanne Schötz), Berlin: Fides 2003; Bd. 2 (hrsg. von Helmut Bleiber et al.), ebd., 2007; Bd. 3 (hrsg. von Helmut Bleiber, Walter Schmidt), ebd., 2010; Bd. 4 (hrsg. von Helmut Bleiber, Walter Schmidt), ebd., 2013; Bd. 5 (hrsg. von Helmut Bleiber), ebd., 2016; Bd. 6 (hrsg. von Helmut Bleiber, Rudolf Zewell), ebd., 2020.


Prolegomena zu Fraueneditionen

Sammlung von Vorarbeiten, alphabetisch sortiert.

  • Louise Otto-Peters
    • Irina Hundt: Erste Ergebnisse bei der Aufarbeitung des Nachlasses von Louise Otto-Peters im Archiv des Deutschen Staatsbürgerinnen-Verbandes e.V. In: LOUISEum 12 (1999), S. 49-52.

Zitierempfehlung: Sophia Victoria Krebs: Editrix. Bibliographie (Stand: <bitte oben genanntes Datum einfügen>). URL: www.sophiakrebs.de/editrix (Zugriff: <bitte tagesaktuelles Datum einfügen>).

Bildnachweis Banner: Ausschnitt aus dem Titelblatt von Christian August Vulpius: Pantheon berühmter und merkwürdiger Frauen. Band 2. Leipzig: Caspar Fritsch 1809. Link.